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Aktuell Beziehungen

1 500 Tage Freundschaft

ST. JOHANN-WÜRTINGEN. Alles begann Anfang der fünften Klasse. Zu diesem Zeitpunkt waren wir zehn und elf Jahre alt und kamen frisch aus der Grundschule. In den ersten Wochen waren wir ziemlich zurückhaltend und schenkten uns nicht viel Aufmerksamkeit. Nach einer Weile kamen wir jedoch ins Gespräch und lernten uns besser kennen. Ab diesem Zeitpunkt verbrachten wir jeden Schultag miteinander. Das sind nun fast schon 1 500 Tage. Jeden Tag finden wir neuen Gesprächsstoff. Wir können uns gegenseitig alles anvertrauen und das ist ein wichtiger Teil unserer Freundschaft. Dieser Aspekt bedeutet uns sehr viel. Auch Zusammenhalt wird bei uns groß geschrieben. Denn ohne diese Punkte würde eine gute Freundschaft nicht funktionieren.

Zwei Hände, ein Herz: Freundschaft bedeutet, zusammenzuhalten und zu teilen – Sorgen und Probleme ebenso wie Freude.  FOTO: ZMS
Zwei Hände, ein Herz: Freundschaft bedeutet, zusammenzuhalten und zu teilen – Sorgen und Probleme ebenso wie Freude. FOTO: ZMS
Zwei Hände, ein Herz: Freundschaft bedeutet, zusammenzuhalten und zu teilen – Sorgen und Probleme ebenso wie Freude. FOTO: ZMS

»Man sollte mit Freunden über alles reden können«

Natürlich bedeutet das Wort »Freundschaft« für jeden etwas anderes, weil jeder Mensch Freundschaft anders empfindet beziehungsweise anders erlebt. Es gibt verschiedene Freundschaften. Zum Beispiel gibt es Freundschaften, die aus Erinnerungen oder Erlebnissen entstanden sind. Wiederum gibt es auch Personen, die aus der Vergangenheit nicht viel verbindet, die später aber trotzdem zu guten oder auch besten Freunden wurden. Da Freundschaft für jeden eine andere Bedeutung hat, haben wir eine kleine Umfrage zu diesem Thema in unserer Schule gestartet. In der Grundschule fing unsere Umfrage an. Wir haben die Frage gestellt »Was bedeutet Freundschaft für Euch?« Dabei kamen viele tolle Antworten zustande. Zwei Antworten haben wir uns ausgesucht. Zum Beispiel vertrat ein Schüler aus der Klasse vier die Meinung: »Wichtig für mich ist Ehrlichkeit, dass man sich alles anvertrauen kann und dass man miteinander spielen kann.«

Eine andere, aber ähnliche Meinung äußerte eine Viertklässlerin: »Vertrauen ist auch für mich wichtig, aber auch Treue und gegenseitige Hilfe.« Nach diesen tollen Antworten gingen wir noch auf andere Schüler der Jahrgangsstufe Klasse zwei zu.

Auch die Kleineren konnten uns schon etwas zum Thema Freundschaft sagen. Zum Beispiel war ein Schüler der Meinung: »Man sollte mit Freunden über alles reden können und viel miteinander spielen.« Am Ende unserer Umfrage war uns klar, dass auch bei den Kleinen Vertrauen und Treue wichtige Punkte sind, aber noch viel wichtiger ist, das gemeinsame Spielen und Spaß haben. (ZmS)

Jessica Höhne und Sophia Stein, GWRS Würtingen, Klasse 9