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Vorbild Argentinien: Kreuzer fordert bessere Abwehrarbeit

Sportgeschäftsführer Oliver Kreuzer erwartet von den Profis des abstiegsgefährdeten Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC im neuen Jahr eine klare Steigerung. »Wir brauchen einerseits mehr Effizienz und müssen andererseits besser verteidigen«, sagte der 57-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur. »Wir spielen uns mit die meisten Chancen heraus, aber unser Abschluss ist oft mangelhaft. Und die Abwehrarbeit ist mitunter wirklich katastrophal. 30 Gegentore in 17 Spielen sind viel zu viel. Da setzen wir den Hebel jetzt an in der Vorbereitung.« Als Vorbild dient den Badenern dabei auch der frisch gekürte Weltmeister Argentinien. »Wenn man bei der WM gesehen hat, wie die Argentinier mit ihrem Leben ihr Tor verteidigen - da müssen wir hinkommen!«, so Kreuzer.

Sportgeschäftsführer Oliver Kreuzer
Karlsruhes Sportgeschäftsführer Oliver Kreuzer betritt das Stadion. Foto: David Inderlied
Karlsruhes Sportgeschäftsführer Oliver Kreuzer betritt das Stadion.
Foto: David Inderlied

Der KSC liegt nach der ersten Saisonhälfte nur einen Punkt vor den Abstiegsplätzen. Dennoch ist Kreuzer vom Klassenerhalt überzeugt. »Es gibt keinen Gedanken an die dritte Liga«, sagte der Ex-Profi. Auch Trainer Christian Eichner stärkte er erneut den Rücken. »Eiche passt nach wie vor super zu diesem Verein und zu dieser Mannschaft und es gibt keinerlei Abnutzungserscheinungen«, betonte Kreuzer.

Auch Toptorschütze Fabian Schleusener, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, soll gehalten werden. »Mit Schleuse wollen wir verlängern und befinden uns bereits in intensiveren Gesprächen«, sagte Kreuzer über den Stürmer, der in dieser Saison bisher sieben Liga-Tore erzielt hat. Zum Rückrunden-Auftakt trifft der KSC am 27. Januar auf den SC Paderborn.

Kader Karlsruher SC

© dpa-infocom, dpa:221220-99-963956/2