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Vogelgrippe: Konstanz lässt Tierkadaver untersuchen

Eine tote Ente schwimmt im östlichen Hafenbecken in Überlingen.
Eine tote Ente. Foto: dpa
Eine tote Ente.
Foto: dpa

KONSTANZ. Die Stadt Konstanz bereitet sich auf eine mögliche Vogelgrippe-Welle vor. Das Risiko von Fällen im Südwesten gilt derzeit als groß. Deswegen sollen nun tot aufgefundene Wasser- oder Großvögel von der Stadtverwaltung eingesammelt und zur näheren Untersuchung in das Veterinäramt nach Radolfzell gebracht werden, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

Von den toten Tieren gehe keine Gefahr aus, solange man einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalte. Die Stadt will tote Tiere untersuchen, weil Ende Oktober in Norddeutschland die Vogelgrippe wieder aufgetreten war. Das Landwirtschaftsministerium in Baden-Württemberg hatte das Risiko von Fällen im Südwesten Ende November als hoch eingestuft.

Die Vogelgrippe ist eine Infektionskrankheit, die von Zugvögeln oft über weite Strecken verbreitet wird. Zuletzt war die Seuche immer wieder an der deutschen Nord- und Ostseeküste nachgewiesen worden, etwa bei Wildgänsen oder Möwen. Es gab aber auch bereits Fälle in Ställen. (dpa)

Landwirtschaftsministerium zur Vogelgrippe