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VfB-Vizepräsident weist Vorwürfe von Vereinsbeiräten zurück

Vizepräsident Rainer Adrion vom VfB Stuttgart hat sich gegen die Kritik von zwei zurückgetretenen Vereinsbeiräten an der Gremienarbeit beim Fußball-Bundesligisten und an seiner Person verwahrt. Den Vorwurf der Intransparenz und der mangelnden Aufklärung weise er »entschieden zurück«, sagte er am Freitag in einer Mitteilung des Vereins. »Eine Diffamierung von Personen in jedweder Form hat nicht stattgefunden und gehört nicht zu meinen Persönlichkeitsmerkmalen.«

VfB Stuttgart
Blick in das Stadion mit einer Eckfahne mit dem Wappen des VfB Stuttgarts. Foto: Tom Weller
Blick in das Stadion mit einer Eckfahne mit dem Wappen des VfB Stuttgarts.
Foto: Tom Weller

Susanne Schosser und Martin Bizer hatten am Dienstag ihren Rücktritt aus dem Vereinsbeirat des Tabellen-16. erklärt und dabei die Gremienarbeit beim VfB sowie die ihrer Ansicht nach mangelnde Transparenz kritisiert. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit einem angeblichen Satzungsverstoß, über den in einem Gutachten geschrieben wird. Das Gutachten hatte ein VfB-Mitglied in Auftrag gegeben. Das Präsidium um Clubchef Claus Vogt bestreitet einen Verstoß.

Nach den beiden Rücktritten besteht der Vereinsbeirat aus noch sieben Personen. Die zwei freien Plätze will der VfB bei seiner Mitgliederversammlung in diesem Jahr wieder besetzen.

Organe des VfB Stuttgart

Erklärung Adrion

© dpa-infocom, dpa:230120-99-294386/3