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Verfluchte Viertelstunde: KSC hadert nach Niederlage in Kiel

Nach den klaren Siegen gegen Kaiserslautern und Fürth gibt's für Karlsruhe im hohen Norden wieder einen Dämpfer. Die Phase nach der Pause ärgert nicht nur den Trainer.

Holstein Kiel - Karlsruher SC
Kiels Lewis Holtby klatscht nach dem Spiel in Richtung der Zuschauertribüne. Foto: Gregor Fischer/DPA
Kiels Lewis Holtby klatscht nach dem Spiel in Richtung der Zuschauertribüne.
Foto: Gregor Fischer/DPA

Trainer und Spieler des Karlsruher SC ärgerten sich. Die schwache Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit kostete die Badener beim 0:1 (0:0) bei Holstein Kiel mögliche weitere Punkte in der 2. Fußball-Bundesliga. »Wenn du beim Tabellenzweiten etwas mitnehmen willst, darfst du dir so eine Viertelstunde nicht erlauben«, sagte Coach Christian Eichner. Kiels Lewis Holtby hatte die Partie am Samstag mit seinem Tor in der 57. Minute entschieden. Nach den 4:0-Siegen beim 1. FC Kaiserslautern und gegen Greuther Fürth kassierte der KSC wieder einen Dämpfer und verpasste es, näher an die Aufstiegsplätze heranzurücken. Der Rückstand auf Relegationsrang drei beträgt weiter sechs Zähler.

Insgesamt sei es ein »ausgeglichenes Spiel« gewesen, meinte Karlsruhes Mittelfeldmann Leon Jensen. Man hätte es nicht verlieren müssen. Auch Trainer Eichner lobte sein Team für einen couragierten Auftritt. Es sei eine »schwere Woche« gewesen, sagte der Coach mit Blick auf mehrere krankheitsbedingte Ausfälle - darunter auch Stürmer Budu Siwsiwadse. Seine Mannschaft habe »alles versucht«, so Eichner. Die 15 Minuten direkt nach dem Seitenwechsel, in denen Kiel klar dominierte, störten ihn aber: »Wenn jemand auf der Suche nach einem hochverdienten Tor ist, kann er sich die Viertelstunde mal anschauen.«

Marvin Wanitzek (77.), Jerôme Gondorf (86.) und Fabian Schleusener (88.) hätten noch das 1:1 erzielen können, vergaben ihre Chancen aber. Kommenden Sonntag (13.30 Uhr/Sky) trifft der KSC im heimischen Wildpark auf den 1. FC Magdeburg.

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Informationen zum Spiel

© dpa-infocom, dpa:240310-99-284962/3