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Umbruch am Staatstheater Stuttgart: Was bringen die Neuen?

Startschuss für einen historischen Umbruch an den Staatstheatern Stuttgart: Neue künstlerische Leiter in allen drei Sparten und am Dirigentenpult haben am Wochenende endgültig das Ruder übernommen.

Das Opernhaus, Spielstätte für Oper und Ballett.
Das Opernhaus, Spielstätte für Oper und Ballett. Foto: Bernd Weissbrod
Das Opernhaus, Spielstätte für Oper und Ballett.
Foto: Bernd Weissbrod

Stuttgart (dpa/lsw) - Viktor Schoner (Oper), Tamas Detrich (Ballett) und Burkhard C. Kosminski (Schauspiel) präsentierten am Sonntag den Zuschauern ihre Pläne für die erste Spielzeit. Die Oper startet am nächsten Wochenende als erste Sparte mit einer Doppelpremiere aus Carl Maria von Webers »Der Freischütz« (28.9.) und einer neuen Fassung von Richard Wagners »Lohengrin« (29.9.) in die Spielzeit eins nach Intendant Jossi Wieler.

Für das Ballett geht es Mitte Oktober richtig los. Es wurde ein Abend mit Choreographien von John Cranko, Natalja Makarowa und George Balanchine zusammengestellt. Der Titel der Premiere im Opernhaus: »Shades of White« (13.10.). Detrich hat die künstlerische Leitung von Legende Reid Anderson übernommen, dessen Stellvertreter er bisher war. Schauspielchef Kosminski muss mit seinem Start am längsten warten. Für ihn geht es erst am 16. November mit der deutschsprachigen Erstaufführung von »Vögel« von Wajdi Mouawad so richtig los. Regie führt Kosminski selbst. Er kam vom Nationaltheater Mannheim nach Stuttgart und löste hier Armin Petras ab.