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Streich: Keine Prognose über eigene Zukunft

Christian Streich verlässt nach dieser Saison den SC Freiburg. Wie sein Leben künftig aussehen wird, kann der langjährige Coach nicht einschätzen - noch nicht.

Christian Streich
Freiburgs Trainer Christian Streich. Foto: Tom Weller/DPA
Freiburgs Trainer Christian Streich.
Foto: Tom Weller/DPA

Christian Streich steht nach seinem Abschied als langjähriger Cheftrainer des SC Freiburg ab Sommer vor einer ungewissen Zukunft. »Ich kann mir im Moment gar nichts vorstellen und ich tu’ auch nichts ausschließen, aber auch nichts prognostizieren, weil ich es nicht weiß«, sagte der 58 Jahre alte Coach des Fußball-Bundesligisten in einem »Sky«-Interview auf die Frage, ob und in welcher Funktion er noch einmal zu den Breisgauern zurückkehren könnte. »Ich weiß im Moment eigentlich gar nicht, wie es sein wird. Ich kann es auch gar nicht wissen.«

Die 29 Jahre im Club - mehr als zwölf davon als Cheftrainer - seien »derart intensiv« gewesen, dass »ich gar nicht weiß, was in meinem Körper physiologisch und mental passieren wird«, sagte Streich. »Ich kann das irgendwann beeinflussen, aber jetzt kann ich keinerlei Prognosen abgeben.«

Angesprochen auf ein von Ehrenpräsident Uli Hoeneß geäußertes Interesse des FC Bayern München im Jahr 2018 sagte Streich: »Mich zu Bayern München zu holen, das ist schon nicht ganz ohne. Aber toll, dass er überhaupt an mich gedacht hat. Zu dem Zeitpunkt wäre das für mich wahrscheinlich gar nicht infrage gekommen. Ich habe nie wirklich daran gedacht, den Verein zu wechseln.« Aktuell befindet sich der deutsche Rekordmeister noch auf der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Thomas Tuchel. »Die werden aber schon einen finden«, sagte Streich.

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© dpa-infocom, dpa:240503-99-905273/2