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Schnabel: »Betriebe sind keine Infektionsherde«

Das Logo der Industrie- und Handelskammer. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild
Das Logo der Industrie- und Handelskammer. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

MANNHEIM. Der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar hat sich nach den neuen Beschlüssen zur Corona-Pandemie gegen die Homeoffice-Verordnung und für eine klare Perspektive der geschlossenen Betriebe ausgesprochen. »Die Homeoffice-Pflicht halten wir nicht für sachgerecht«, sagte Manfred Schnabel, Präsident der IHK der Metropolregion Rhein-Neckar, am Dienstagabend. In Bereichen, in denen das Arbeiten von Zuhause möglich sei, setzen Betriebe dies seiner Meinung nach bereits um. Jedoch sei nicht jeder Büroarbeitsplatz in das eigene Heim verlagerbar. »Betriebe sind keine Infektionsherde«, so Schnabel. 

Für die Gastronomie, Freizeit- und Kulturwirtschaft sowie den Einzelhandel sprach sich Schnabel wie folgt aus: »Geschlossene Betriebe brauchen eine Öffnungsperspektive, sofern sie entsprechende Hygienekonzepte umsetzten.« Er appellierte an die Politik, schnellstmöglich ein solches Konzept zu entwickeln. (dpa)

Presseinformationen der IHK Rhein-Neckar