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Schiff kollidiert mit Ruderboot: Ruderer bleiben unverletzt

Ein 110 Meter langes Tankmotorschiff hat auf dem Rhein in Südbaden zwei Ruderer überfahren - aber nicht verletzt.

Polizei sichert Unfallstelle
Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einem Unfall. Foto: Stefan Puchner/Archiv
Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einem Unfall. Foto: Stefan Puchner/Archiv
GRENZACH-WYHLEN. Die 53 und 52 Jahre alten Männer wurden am Dienstagmorgen auf Höhe von Grenzach-Wyhlen an der deutsch-schweizerischen Grenze von dem 2.600 Tonnen schweren Binnenschiff erfasst, wie die Polizei mitteilte. Der Schiffsführer habe nach ersten Ermittlungen durch kurzes Hupen auf sich aufmerksam gemacht. Kurz darauf sei das Schiff mit dem Ruderboot kollidiert und habe die Ruderer unter sich gezogen.

Da der Schiffsführer sofort die Maschinen ausschaltete, setzte laut Polizei die Sogwirkung der Schraube aus - und die Verunglückten konnten sich etwa mittig des Schiffs an die Wasseroberfläche retten. Nach bisherigen Ermittlungen habe das Tankschiff seine Fahrt »ohne erkennbare Bergungsbemühungen zu unternehmen« fortgesetzt, schrieb die Polizei. Die Ruderer wurden von einem Arbeitsboot des Kraftwerks Birsfelden aus dem Wasser geborgen. Laut Polizei standen sie unter Schock, bleiben aber unverletzt. Der Schiffsführer wurde ausfindig gemacht. Die Ermittlungen laufen. (dpa)

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