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Razzia gegen Islamisten: Objekt im Regierungsbezirk Stuttgart durchsucht

Bei einer bundesweiten Razzia gegen ein islamistisches Netzwerk wurde auch ein Objekt im Regierungsbezirk Stuttgart durchsucht.

Polizei
Auf der Jacke einer Auszubildenden ist der Schriftzug »Polizei« zu sehen. Foto: Stefan Sauer/Archiv
Auf der Jacke einer Auszubildenden ist der Schriftzug »Polizei« zu sehen. Foto: Stefan Sauer/Archiv

STUTTGART. Bei der Aktion am Mittwochmorgen waren nach Angaben des Innenministeriums neun Polizeibeamte im Einsatz. »Wir gehen mit allen Mitteln des Rechtsstaats gegen Islamisten vor«, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU). Wer Islamisten - ob im Inland oder Ausland - unterstütze, bekomme die volle Härte des Gesetzes zu spüren. »Wir haben da eine ganz klare Null-Toleranz-Strategie.«

Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, umfassten die Razzien etwa 90 Objekte in neun Bundesländern. Außer Baden-Württemberg waren Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein betroffen. An der Spitze dieses Netzwerks stehen demnach die Vereine World-Wide-Resistance-Help und Ansaar International. WWR-Help hat seinen Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Neuss, Ansaar International in Düsseldorf. (dpa)