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Notos Quartett erhält Würth-Preis

Das Notos Quartett hat den mit 25 000 Euro dotierten Würth-Preis der Jeunesses Musicales Deutschland (JMD) erhalten. Reinhold Würth, Aufsichtsratsvorsitzender der Würth Stiftung, habe den Preis am Montagabend in Künzelsau (Hohenlohekreis) den Musikern überreicht, sagte eine Pressesprecherin der JMD. Das Quartett erhalte die Auszeichnung für »leidenschaftliche und aussagestarke« Interpretationen und dennoch »persönliche Berührungspunkte und Durchlässigkeit«, hieß es zur Begründung.

Die Ensemblemitglieder Sindri Lederer (Violine), Andrea Burger (Viola), Philip Graham (Violoncello) und Antonia Köster (Klavier) wurden außerdem für ihr Engagement in der Talentförderung ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Klarinettist, Dirigent und Komponist Jörg Widmann, der im vergangen Jahr mit dem Würth-Preis ausgezeichnet worden war.

Der Preis wird seit 1991 jedes Jahr an Künstlerinnen und Künstler verliehen, die Werte und Zielsetzungen der JMD vorbildhaft erfüllen. In diesem Jahr ist er zum ersten Mal mit 25 000 dotiert. In den vergangenen Jahren waren unter anderen der Dirigent Gustavo Dudamel (2008), der Perkussionist Martin Grubinger (2010) und Ensembles wie das STEGREIF.orchester (2018) ausgezeichnet worden.

Website Notos Quartett

Infos zum Preis

© dpa-infocom, dpa:220926-99-907046/2