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Ministerium: Studienabbruch verhindern ist »Daueraufgabe«

Um die Quote von Studienabbrechern im Südwesten zu senken, hat das Wissenschaftsministerium seit 2021 mehr als 90 Stellen für Studienerfolg an Hochschulen dauerhaft angesiedelt. »Die Zahl der Studienabbrüche möglichst gering zu halten, hat für uns eine hohe Relevanz«, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Grüne). »Es ist für uns eine Daueraufgabe.« Das Ministerium hatte in den Jahren 2016 bis 2020 die Hochschulen im Land über den Fonds »Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg« mit rund 100 Millionen gefördert. Viele Projektstellen seien seither verstetigt worden.

Hörsaal
Studenten sitzen in einem Hörsaal einer Universität. Foto: Peter Kneffel/DPA
Studenten sitzen in einem Hörsaal einer Universität.
Foto: Peter Kneffel/DPA

Zu Studienabbruchszahlen gibt es bisher keine Statistik - Ende des Jahres soll sie aber voraussichtlich vorliegen, auch für den Südwesten. Derzeit baue das Statistische Bundesamt dafür eine Studienverlaufsstatistik auf, wie es aus dem Wissenschaftsministeriums weiter hieß. Bisherige Zahlen beruhen auf Schätzwerten, wie sie etwa das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) im Jahr 2017 für den Bund und auch Baden-Württemberg vorgelegt hatte. Demzufolge sprangen im Südwesten 18 Prozent der Bachelor-Studenten innerhalb von drei Jahren nach Beginn ihres Studiums ab.

Erst Mitte Januar hatte Olschowski nochmals die Bedeutung eines erfolgreichen Studiums betont. Sie wies zudem darauf hin, dass im Südwesten bis 2040 rund 140.000 Arbeitskräfte mit abgeschlossenem Studium fehlen dürften.

Infos der Bertelsmannstiftung »Zehn Mythen rund um Ausbildung und Studium«

Infos der Uni Freiburg zu Studienabbrechern

Infos zum Fonds Erfolgreich studieren in Baden-Württemberg

Jugendbefragung der Bertelsmannstiftung

Link zum DUZ Söpotlight Studeienabbruch vom August 2023

Orientierung bei Studienzweifeln - Infos des Bundesbildungsministeriums

Stala zu Studienanfängern im ersten Hochschulsemester

diverse Infos mit Links zum Thema Studienabbruch

© dpa-infocom, dpa:240119-99-669178/3