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Mehr als 10.000 Ausbildungsstellen im Südwesten unbesetzt

Stuttgart (dpa/lsw) - In vielen Betrieben des Südwestens mangelt es an Auszubildenden. Mehr als 10.000 Ausbildungsstellen seien Ende September unbesetzt geblieben, bilanzierte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut am Montag in Stuttgart. »Hintergrund ist der deutliche Rückgang der Bewerberzahl«, fügte die CDU-Politikerin hinzu.

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Ein Auszubildender im Schreiner-Handwerk arbeitet in einem Ausbildungszentrum mit dem Hobel an seinem Werkstück. Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild
Ein Auszubildender im Schreiner-Handwerk arbeitet in einem Ausbildungszentrum mit dem Hobel an seinem Werkstück. Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild

Der Ausbildungsmarkt sei während der Corona-Krise unter Druck geraten. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sank im laufenden Jahr leicht.

Es habe während der Pandemie aber auch Lichtblicke gegeben. So habe sich der Anteil vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge im Corona-Jahr 2020 vermindert. »Der Anteil der erfolgreich bestandenen Abschlussprüfungen 2020 an allen Prüfungsteilnehmenden in Baden-Württemberg blieb stabil bei rund 94 Prozent«, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums.

© dpa-infocom, dpa:211122-99-97946/2

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