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Mann im Gleisbett von Zug gestreift

Ein Zug hat in Riegel am Kaiserstuhl (Kreis Emmendingen) einen Mann gestreift, der sich unerlaubt im Gleisbett aufgehalten hatte. Der Zugführer der Rheintalbahn habe einen Schlag gespürt und leitete eine Notbremsung ein, bei der im Zug glücklicherweise niemand verletzt wurde, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte.

Gleise im Gleisbett
Gleise sind an einem Bahnhof im Schotterbett verlegt. Foto: Hauke-Christian Dittrich/DPA
Gleise sind an einem Bahnhof im Schotterbett verlegt.
Foto: Hauke-Christian Dittrich/DPA

Ein Polizeihubschrauber entdeckte den Mann wenig später bei Kenzingen (Kreis Emmendingen). Der 46-jährige, leicht alkoholisierte Mann habe eingeräumt, sich zuvor im Gleis befunden zu haben und vom Zug gestreift worden zu sein. Dabei habe er sich leichte Verletzungen zugezogen. Er muss sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr verantworten. Für die Dauer des Polizeieinsatzes war die Zugstrecke am Donnerstagnachmittag gut zwei Stunden gesperrt, wie ein Sprecher sagte.

PM Bundespolizei

© dpa-infocom, dpa:230811-99-805341/2