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Landtag: Diskussion über Jugendliche in Corona-Zeiten

Lange standen die Belange und Nöte von Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen eher im Schatten der Corona-Politik. Nun will der Landtag versuchen, Verpasstes nachzuholen.

Ein Kind spielt in einem Kindergarten auf dem Boden
Ein Kind spielt in einem Kindergarten auf dem Boden. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Ein Kind spielt in einem Kindergarten auf dem Boden. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

STUTTGART. Ausgefallener Unterricht, abgesperrte Spielplätze, abgesagte Ferienfreizeiten und untersagte Treffen mit den Freunden - Kinder, Jugendliche und junge Menschen haben in den Monaten der Corona-Pandemie oft im Schatten der Älteren gestanden. Der baden-württembergische Landtag will mit der aktuellen Debatte seiner nächsten Plenarsitzung am heutigen Mittwoch (9 Uhr) sicher auch ein Zeichen setzen. Unter dem Titel »Stärker aus der Krise« debattieren die Parteien auf Antrag der Grünen über die Bedürfnisse der Jüngeren. Dabei könnte neben umstrittenen Entscheidungen in der Schulpolitik auch um Impfungen für Kinder und die erforderlichen Mittel gehen.

Auch mit dem Brandanschlag auf die Ulmer Synagoge vom vergangenen Samstag will sich der Landtag befassen. Geplant ist eine Resolution, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Der Wortlaut wurde vorerst nicht veröffentlicht. Ein weiterhin Unbekannter hatte am Samstagmorgen eine Flüssigkeit an der Fassade der Synagoge ausgeleert und angezündet. (dpa)