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Land unterstützt Entwicklung von Weiterbildungsangeboten

Der Umbau der Wirtschaft erfordert auch bei den Arbeitskräften neue Kenntnisse. Die erlangen sie oft durch Weiterbildung. Dazu werden nun neue Angebote entwickelt.

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU)
Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) spricht. Foto: Tom Weller
Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) spricht.
Foto: Tom Weller

Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium reagiert mit der Entwicklung von besonderen Weiterbildungsangeboten auf den Umbau der Wirtschaft im Land. Es werden sieben Projekt mit zwei Millionen Euro gefördert, die wichtige Zukunftsthemen von Digitalisierung über Künstliche Intelligenz bis Nachhaltigkeit abdecken, wie Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) in Stuttgart mitteilte. Es gehe um die Entwicklung von zeitgemäßen und kurzen Weiterbildungsformaten, mit denen künftige Kompetenzen und Fähigkeiten vermittelt werden könnten.

Vor rund einem Jahr hatten die Gewerkschaft IG Metall und der Arbeitgeberverband Südwestmetall einen Weiterbildungsschub in der baden-württembergischen Industrie gefordert. Unter anderem hatten sie betont, dass eine Vielzahl an Arbeitnehmern besonders im Bereich der Digitalisierung fortgebildet werden müssen.

Der Transformationsprozess der Arbeitswelt ist laut dem Wirtschaftsexperten der SPD im Landtag, Boris Weirauch, ein entscheidender Faktor für den Wohlstand Baden-Württembergs. Dafür müsse die Landesregierung aber auch die Weichen stellen, bevor der Zug endgültig abgefahren sei. »Im Angesicht der Wucht und Geschwindigkeit der Transformation ist ein kleiner Millionenbetrag allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Deshalb fordern wir zusätzlich - wie schon bei den vergangenen Haushaltsberatungen beantragt - einen Weiterbildungsfonds in Höhe von 20 Millionen Euro.«

Wirtschaftsministerium

© dpa-infocom, dpa:221106-99-403874/3