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Kirchen fordern legale Migrationswege für Klimaflüchtlinge

Die Kirchen in Baden-Württemberg haben anlässlich der bald anstehenden Weltklimakonferenz in Dubai die Schaffung von legalen Migrationswegen für Klimaflüchtlinge gefordert. Die Konferenz biete eine große Chance, Lösungsansätze für klimabedingte Vertreibung zu finden, erklärten die vier großen Kirchen am Donnerstag. Die Lösungen müssten den Schutz der Grund- und Menschenrechte garantieren und die Bedürfnisse der Betroffenen ins Zentrum stellen, »insbesondere der Menschen im durch den Klimawandel besonders bedrohten globalen Süden«.

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Licht wirft den Schatten eines Kreuzes durch ein Kirchenfenster. Foto: Nicolas Armer/DPA
Licht wirft den Schatten eines Kreuzes durch ein Kirchenfenster.
Foto: Nicolas Armer/DPA

Das Gipfeltreffen COP28 im arabischen Emirat Dubai wird vom 30. November bis zu 12. Dezember veranstaltet. Erstmals will auch Papst Franziskus teilnehmen.

Es müsse eine rechtliche Grundlage geschaffen werden, die den Opfern der Klimakrise die Niederlassung in sicheren Ländern ermögliche, forderte der Freiburger Erzbischof Stephan Burger. »Dabei tragen die Industrieländer im globalen Norden, die maßgeblich zum menschengemachten Klimawandel beigetragen haben, eine besondere Verantwortung.«

Weltklimakonferenz

© dpa-infocom, dpa:231123-99-50778/2