FREIBURG. Darunter sind nach Angaben des Landgerichts Freiburg Polizisten, die Computer und das Handy des Angeklagten ausgewertet haben. Angeklagt ist ein 33-Jähriger aus der Nähe von Barcelona. Er hat zugegeben, den damals in Staufen lebenden Jungen mehrfach vergewaltigt und dafür Geld gezahlt zu haben. Ein Urteil wird es laut Gericht frühestens am 6. August geben (Az.: 6 KLs 160 Js 32949/17 AK 5/18).
Der inzwischen zehn Jahre alte Junge war mehr als zwei Jahre lang im Darknet angeboten und Männern aus dem In- und Ausland gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen worden. Seine Mutter (48) und ihr wegen schweren Kindesmissbrauchs vorbestrafter Lebensgefährte (39) werden dafür verantwortlich gemacht. Sie haben gestanden. Der Spanier ist demnach einer der Männer, die sich an dem Jungen vergangen haben. (dpa)