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Hohe Waldbrandgefahr in manchen Südwest-Regionen am Sonntag

Manchmal reicht eine Zigarettenkippe, um ein Feuer zu entfachen. Vor allem, wenn es trocken ist und der Wind bläst. In Teilen Baden-Württembergs müssen Waldgäste am Sonntag daher besonders aufpassen.

Waldbrandgefahr
Blick auf ein Warnschild für die Waldbrandgefahrenstufen im Nationalpark Harz. Foto: Matthias Bein/DPA
Blick auf ein Warnschild für die Waldbrandgefahrenstufen im Nationalpark Harz.
Foto: Matthias Bein/DPA

Wanderer und Ausflügler müssen am Wochenende in manchen Teilen Baden-Württembergs vorsichtig sein: Insbesondere am Sonntag steigt die Waldbrandgefahr in mehreren Regionen auf die zweithöchste Stufen, was eine hohe Gefahr bedeutet. Das zeigt eine Übersicht des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Betroffen ist die Gegend um Freiburg, auch Teile Oberschwabens, des Bodenseeraums und der Schwäbischen Alb gehören dazu.

Der Grund dafür sei das Hochdruckwetter, das bis Sonntag vorherrsche, sagte ein DWD-Meteorologe. Es bleibe trocken, außerdem komme am Sonntag etwas mehr Wind ins Spiel. Brandgefährlich sind demzufolge vor allem trockene Äste, Blätter und Nadeln. Wind begünstigt die Ausbreitung von Waldbränden.

Im restlichen Südwesten geht der DWD am Sonntag - wie bereits am Samstag im gesamten Land - von einer mittleren Waldbrandgefahr aus.

Zu Beginn der neuen Woche soll das Risiko wieder deutlich sinken: Am Dienstag gilt laut DWD fast in ganz Baden-Württemberg die niedrigste Stufe, diese entspricht einer sehr geringen Waldbrandgefahr.

Der DWD-Waldbrandgefahrenindex gibt die Gefahr in fünf Stufen an. Er berechnet sich aus verschiedenen Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsrate. Nach Angaben von Experten sind Waldbrände oft menschengemacht: Dazu gehören achtlos weggeworfene Zigaretten oder Lagerfeuer.

Übersicht DWD-Waldbrandgefahrenindex

© dpa-infocom, dpa:240413-99-658606/2