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Heilbäder im Südwesten: Weiter Nachwirkungen der Krisenjahre

Die Heilbäder in Baden-Württemberg sehen nach den vergangenen Krisenjahren weitere Herausforderungen vor allem durch den Klimawandel vor sich. Der Präsident des Heilbäderverbandes, Fritz Link, warb auf dem Bädertag am Montag in Bad Ditzenbach laut einer Mitteilung dennoch für Optimismus: »Auch wenn die zurückliegenden Krisenjahre schwer waren, so haben sie uns auch gezeigt, dass wir gemeinsam schwere Zeiten durchstehen können.«

Caracalla Therme
Blick in die Caracalla Therme Baden-Baden. Foto: Uli Deck/DPA
Blick in die Caracalla Therme Baden-Baden.
Foto: Uli Deck/DPA

Einer Umfrage unter den Heilbädern zufolge kämpfen jedoch viele Betreiber weiterhin mit den Auswirkungen der multiplen weltweiten Krisen. Die Besucherzahlen lagen demnach im ersten Halbjahr 2023 in 58 Prozent der befragten Thermen unter dem Vor-Pandemie-Niveau. Neben der Inflation und einem veränderten Freizeitverhalten nennen mehr als ein Drittel der Befragten auch das Wetter als Grund für die aktuelle Lage.

Für die Zukunft gehen die meisten Betreiber davon aus, dass der Klimawandel - unter anderem durch heißere Sommer - negative Auswirkungen auf den Thermenbetrieb haben wird. Patrick Rapp, Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, macht den Bädern jedoch Mut: »Der Tourismus ist eine Querschnittsbranche und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Baden-Württemberg. Die Heilbäder und Kurorte im Land spielen dabei eine zentrale Rolle und tragen wesentlich zu diesem Erfolg bei.«

Webseite Heilbäder Baden-Württemberg

© dpa-infocom, dpa:231030-99-756563/2