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Gewerkschaften dehnen Warnstreiks im öffentlichen Dienst aus

Wegen des Tarifkonflikts im öffentlichen Dienst der Länder gibt es in der kommenden Woche verstärkt Warnstreiks auch in Baden-Württemberg.

Eine Plastikweste mit dem Logo von Verdi
Eine Plastikweste mit dem Logo von Verdi. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv
Eine Plastikweste mit dem Logo von Verdi. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

STUTTGART. Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaft Verdi das Karlsruher Institut für Technologien (KIT), Zentren für Psychiatrie, Universitäten und Studierendenwerke, Autobahnmeistereien, Regierungspräsidien und Landesbehörden. Der Beamtenbund plant für diesen Dienstag eine Kundgebung in Stuttgart. Die Gewerkschaft GEW ruft angestellte Lehrer vom 18. Februar an zu Warnstreiks auf.

Es geht um die Bezahlung für die Angestellten der Länder. Bislang gab es zwei Verhandlungsrunden in Potsdam. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Beschäftigten der Länder außer Hessen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Sie verweisen auf sprudelnde Steuereinnahmen. Die Länder weisen die Forderungen als überzogen zurück. Ein Angebot haben sie noch nicht vorgelegt. Die Gespräche sollen am 28. Februar und 1. März weitergehen. (dpa)