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Gesuchter Straftäter droht Polizei mit seinem Kampfhund

Ein per Haftbefehlen gesuchter Mann hat sich am Grenzübergang Konstanz in seinem Auto verschanzt und Polizisten mit seinem Kampfhund gedroht. Polizeiangaben von Dienstag zufolge wollte der 34-Jährige nicht aussteigen, verriegelte die Türen von innen und drohte den Polizisten, seinen Kampfhund auf der Rückbank auf sie loszulassen. Als seine Beifahrerin entgegen seiner Anweisung ausstieg, brachten die Polizisten den Beschuldigten zu Boden. Dabei wehrte er sich massiv, wie es hieß.

Blaulicht
Ein Streifenwagen der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz. Foto: Jens Büttner/DPA
Ein Streifenwagen der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz.
Foto: Jens Büttner/DPA

Der Mann wohnt den Angaben nach in der Schweiz und hatte am Montag nach Deutschland einreisen wollen. Bei einer Kontrolle waren die Beamten auf zwei offene Haftbefehle unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Amtsanmaßung und Körperverletzung gestoßen. Der Mann trat noch am gleichen Tag seine Haftstrafe im Konstanzer Gefängnis an. In einem neuen Verfahren ermittelt die Bundespolizeiinspektion nun wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Freiheitsberaubung und der Bedrohung.

Pressemitteilung

© dpa-infocom, dpa:230912-99-167098/2