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Freiburger Mordprozess: Höchststrafe für Hussein K.

Im Prozess um Vergewaltigung und Ermordung einer 19-jährigen Studentin in Freiburg ist der Flüchtling Hussein K. zur Höchststrafe verurteilt worden.

Ein Papierherz mit der Aufschrift »Liebe Maria, wir werden dich niemals vergessen« hängt in der Nähe des Tatorts am Fluß Dreisam
Ein Papierherz mit der Aufschrift »Liebe Maria, wir werden dich niemals vergessen« hängt in der Nähe des Tatorts am Fluß Dreisam an einem Baum. Foto: dpa
Ein Papierherz mit der Aufschrift »Liebe Maria, wir werden dich niemals vergessen« hängt in der Nähe des Tatorts am Fluß Dreisam an einem Baum.
Foto: dpa

Freiburg.  Die Richter des Landgerichts Freiburg verhängten am Donnerstag eine lebenslange Freiheitsstrafe und stellten die besondere Schwere der Schuld fest. Zudem ordneten sie Sicherungsverwahrung an. Die Zuschauer im Gerichtssaal applaudierten.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er im Oktober 2016 die Studentin Maria L. nachts vom Fahrrad gestoßen, vergewaltigt und ermordet hat. Sie ertrank nach der Vergewaltigung im Wasser des Flusses Dreisam.

Hussein K. wurde nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt. Der als angeblich minderjähriger Flüchtling nach Deutschland gekommene Mann hatte anfangs behauptet, zur Tatzeit erst 17 gewesen zu sein, später aber eingeräumt, über sein Alter gelogen zu haben. Mehreren Gutachten zufolge war er mindestens 22 Jahre alt. (dpa)