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DRK-Mitarbeiter im Südwesten treten in Warnstreik

Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben an verschiedenen Orten im Südwesten am Montagmorgen ihre Arbeit niedergelegt.

Rettungswagen
Foto: dpa
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STUTTGART. Die Zahl der Krankentransporte werde nun nach und nach zurückgefahren, sagte Verdi-Sprecherin Yvonne Baumann. Arbeitsniederlegungen begannen laut Verdi am Morgen in Stuttgart, Bad Säckingen und im Raum Nürtingen. Von dem Warnstreik unberührt bleibt die Notfallversorgung. »Die wird natürlich weiterhin gewährleistet«, sagte die Verdi-Sprecherin.

In Stuttgart wollen sich die DRK-Mitarbeiter ab 12.15 Uhr an der DRK-Hauptrettungswache versammeln, wo es auch eine Kundgebung geben wird. Auch in Freiburg, Calw, Wangen und anderen Städten in Baden-Württemberg soll es Aktionen geben. Für Dienstag plant die Gewerkschaft eine weitere Kundgebung in Mannheim.

Mit dem Warnstreik wollen die DRK-Mitarbeiter den Druck im Tarifstreit erhöhen. Verdi fordert von der Arbeitgeberseite 7,5 Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 200 Euro, sowie 150 Euro für Auszubildende. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen. Die Bundestarifgemeinschaft (BTG) hatte Mitte April eine Einmalzahlung sowie eine Laufzeit von 27 Monaten vorgeschlagen, bei der die Gehälter dieses Jahr um 2,4 und dann nächstes Jahr noch mal um 2,2 Prozent steigen sollen. (dpa)

Mitteilung Dienstleistungsgewerkschaft Verdi

Mitteilung der DRK-Bundestarifgemeinschaft zum Angebot in der zweiten Verhandlungsrunde