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Aktuell Urteil

Drei Jahre Haft nach tödlicher Bankautomaten-Sprengung

Statue der Justitia
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild

HEILBRONN. Nach tödlichen Polizei-Schüssen auf einen Geldräuber bei einer versuchten Bankautomaten-Sprengung in der Nähe von Ludwigsburg ist der Komplize des Mannes zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung des Landgerichts Heilbronn von Montag war der 30-Jährige bei der letztlich missglückten nächtlichen Aktion im vergangenen November in Erligheim (Kreis Ludwigsburg) mit dabei. Er soll auch beim Diebstahl des Fluchtfahrzeugs geholfen haben. Sein Komplize war bei dem Beutezug von der observierenden Polizei erschossen worden. Er soll die Beamten bei der Festnahme angegriffen haben. Den Überfall auf die Bank hatte der Angeklagte eingeräumt.

Dem 30 Jahre alten Mann aus Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen) war zudem vorgeworfen worden, wenige Wochen zuvor bei der erfolgreichen Automaten-Sprengung in Besigheim (Kreis Ludwigsburg) mehr als 135.000 Euro erbeutet zu haben. Er hatte diese Tat aber abgestritten, ein Alibi vorgelegt und wurde schließlich vom Vorwurf freigesprochen. (dpa)