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Bischöfe: Gottesdienste müssen stattfinden

Jesuskreuz
Ein Jesuskreuz und eine brennende Kerze stehen in einer Kirche. Foto: Ronny Hartmann/dpa/Archivbild
Ein Jesuskreuz und eine brennende Kerze stehen in einer Kirche. Foto: Ronny Hartmann/dpa/Archivbild

STUTTGART. Trotz steigender Infektionszahlen und verschärfter Corona-Auflagen fordern die evangelische Kirchen, Gottesdienste und Seelsorge in Baden-Württemberg nicht ein weiteres Mal einzuschränken. »Auch wenn es zu erneuten Einschränkungen kommen sollte, erwarten wir, dass wir in angemessener Weise Gottesdienste feiern können und die Arbeit in unseren Einrichtungen und Heimen für Ältere oder Werkstätten für behinderte Menschen tun können«, teilten der württembergische Landesbischof Frank Otfried July und der badische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh mit. Mitte März waren gemeinsame Gottesdienste in den Gotteshäusern wegen des Coronavirus für knapp zwei Monate von den Behörden untersagt worden.

»Gesundheitsschutz muss sich an der Würde der Menschen messen lassen«, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung der Landesbischöfe. Die Kirche habe seit dem Ausbruch der Pandemie viele Erfahrungen im Kampf gegen das Virus gesammelt. »Niemand muss befürchten, sich im Gottesdienst anzustecken, denn wir haben gute Schutzkonzepte«, sagte Cornelius-Bundschuh am Dienstag weiter. »Wir sorgen für die Einhaltung von Hygieneregeln, singen mit Maske und halten Abstand, so dass wir auch Taufen, Trauungen, Konfirmationen und natürlich Beerdigungen durchführen können.« (dpa)

Evangelische Landeskirche in Württemberg