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Aufstieg und neuer Termin für Stuttgarter Grand Prix

Neben der Thüringen-Rundfahrt bleibt der Cycling Grand Prix in Stuttgart als zweites großes Profirennen für Radsportlerinnen in Deutschland erhalten. Der Weltverband stuft das Rennen höher ein.

Lisa Brennauer
Lisa Brennauer (Deutschland) nach dem Rennen. Brennauer ist Sportchefin des Cycling Grand Prix von Stuttgart. Foto: Marius Becker/DPA
Lisa Brennauer (Deutschland) nach dem Rennen. Brennauer ist Sportchefin des Cycling Grand Prix von Stuttgart.
Foto: Marius Becker/DPA

Mit einem neuen Termin und dem Aufstieg in die zweithöchste Kategorie bleibt der Cycling Grand Prix in Stuttgart als wichtigstes deutsches Eintagesrennen im Frauen-Radsport erhalten. Wie der Veranstalter am Freitag mitteilte, findet das Eliterennen am 15. September und damit zwei Monate später als bei der Premiere statt. Damit bietet sich der Grand Prix als Vorbereitung für die am 21. September beginnende WM in Zürich an. Der Weltverband UCI stufte das Rennen zudem hoch, es gehört nun zur zweithöchsten Kategorie, der ProSeries.

»Durch die Olympischen Spiele wurde der Rennkalender insgesamt stark verändert, viele Termine jongliert - da freut es mich umso mehr, dass unser Grand Prix einen wirklich guten Platz bekommen hat«, sagte Sportchefin Lisa Brennauer. Die Bahn-Olympiasiegerin von Tokio wird in diesem Jahr beim Rennen dabei sein können. Die erste Auflage verfolgte die 35-Jährige vor einem Jahr mit ihrem neugeborenen Sohn noch vor dem Fernseher.

Neben dem Eintagesrennen in Stuttgart gibt es im Frauen-Radsport in Deutschland nur noch die Thüringen-Rundfahrt in der ProSeries. Das traditionsreiche Etappenrennen findet vom 20. bis 25. Mai statt. Eine Liga darunter gibt es noch die in diesem Jahr dreitägige Tour de Berlin vom 2. bis 4. August.

Website des Rennens

© dpa-infocom, dpa:240315-99-352101/2