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Aktuell Polizeimeldung

Schwerlast-Tieflader blockierte Grabenstetter Steige

Über zwölf Stunden lang war die Landesstraße zwischen Grabenstetten und Lenningen wegen eines festgefahrenen Lastzugs gestern voll gesperrt.

Für den überlangen Schwertransporter war diese Kurve ganz offensichtlich zu eng. Mehrere Bergungsversuche schlugen zunächst fehl
Für den überlangen Schwertransporter war diese Kurve ganz offensichtlich zu eng. Mehrere Bergungsversuche schlugen zunächst fehl. Ein Spezialkran rückte am Morgen an, um den Lastwagen zu bergen. Die Grabenstetter Steige war für viele Stunden vollständig für den Verkehr gesperrt. FOTO: SDMG
Für den überlangen Schwertransporter war diese Kurve ganz offensichtlich zu eng. Mehrere Bergungsversuche schlugen zunächst fehl. Ein Spezialkran rückte am Morgen an, um den Lastwagen zu bergen. Die Grabenstetter Steige war für viele Stunden vollständig für den Verkehr gesperrt. FOTO: SDMG

GRABENSTTEN. Der 50-jährige Fahrer des knapp 50 Tonnen schweren Spezialfahrzeugs mit Überlänge, der zum Transport schwerer Lasten eingesetzt wird, war in der Nacht auf Dienstag, etwa gegen zwei Uhr, die Grabenstetter Steige bergab gefahren.

Wie die Polizei dem GEA mitteilte, war der Fahrer trotz fehlender Genehmigung für seine Fahrt unterwegs. Warum war zunächst unklar. In einer scharfen Serpentinenkurve fuhr sich der Tieflader fest und setzte auf der Fahrbahn auf. Dabei wurden Hydraulikleitungen beschädigt, die eine Weiterfahrt aus eigener Kraft nicht mehr möglich machten. Betriebsstoffe liefen aus und verteilten sich großflächig auf der Fahrbahn.

Polizei und Feuerwehr rückten zur Unfallstelle aus. Nachdem mehrere Versuche, den Lastwagen mit kleinerem und mittlerem Gerät zu bergen, misslangen, rückte gegen neun Uhr ein 250-Tonnen-Autokran an den Einsatzort aus. Ob an der Fahrbahn ein Schaden entstand, ist bislang nicht bekannt. Die Bergungsarbeiten mit dem Spezialkran zogen sich bis in den Nachmittag hin. Eine zunächst durch die Polizei provisorisch eingerichtete Vollsperrung wurde zwischenzeitlich von der Straßenmeisterei übernommen und dauerte bis in die späten Nachmittagsstunden.

Die Polizei ging zunächst von mehreren Tausend Euro Gesamtschaden aus. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen meinte, der Lastwagenfahrer müsse sich voraussichtlich für seine Unglücksfahrt verantworten und muss mit einer Anzeige rechnen. (pol/GEA)