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Die Faschingsbilanz des Polizeipräsidiums Reutlingen

Eine trotz zahlreicher Einsätze und hoher Besucherzahlen im Gesamtergebnis positive Bilanz verzeichnet das Polizeipräsidium Reutlingen über die diesjährige Faschingszeit vom 11. Februar bis zum Faschingsdienstag in den Landkreisen Reutlingen, Esslingen und Tübingen.

Narrenumzug in Trochtelfingen.
Narrenumzug in Trochtelfingen. Foto: Ottmar Leippert
Narrenumzug in Trochtelfingen.
Foto: Ottmar Leippert
REUTLINGEN. Die Polizei hatte in der Fasnetszeit und insbesondere in der Hochzeit des Faschings, am letzten Wochenende vor Faschingsdienstag bei den Veranstaltungen wieder verstärkt Präsenz gezeigt. Die überwiegende Mehrzahl der teils gut besuchten Faschingsveranstaltungen verlief  friedlich und ohne nennenswerte Vorkommnisse. Sofern ein Einschreiten erforderlich war, beschränkten sich Einsätze überwiegend auf Ruhestörungen oder die Schlichtung kleinerer Streitigkeiten. Allerdings wurden auch vereinzelt betrunkene Streithähne oder Randalierer in Gewahrsam genommen  oder die Beamten mussten wegen einzelner Körperverletzungsdelikte oder anderen veranstaltungstypischen Straftaten einschreiten. Teilweise mussten betrunkene Aggressoren die Nacht im Gewahrsam verbringen.

Die angekündigten, vermehrten Verkehrskontrollen im Umfeld der verschiedenen Veranstaltungen dürften den einen oder anderen Fahrer davon abgehalten haben, sich alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ans Steuer zu setzten. Trotzdem mussten im Präsidiumsbereich 34 Verkehrsteilnehmer (Vorjahr 45) ihren Führerschein abgeben, weil sie zu tief ins Glas geschaut hatten. Hierbei entfielen elf auf die Landkreis Reutlingen, 16 auf den Landkreis Esslingen sowie sieben auf den Landkreis Tübingen. Zudem wurden im Präsidiumsbereich gegen 29 Fahrer Bußgeldverfahren eingeleitet, weil sie alkoholisiert am Steuer ertappt wurden. Alle müssen mit einem mindestens vierwöchigen Fahrverbot rechnen.

Waren im Jahr 2018 noch 35 Autofahrer unter Drogeneinfluss am Steuer ertappt worden, stieg diese Zahl im Jahr 2018 auf jetzt 47 Fahrzeugführer. Davon entfallen auf die Landkreise Esslingen 26, Reutlingen zehn und Tübingen elf.

Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol als Unfallursache festgestellt wurde, blieb mit 17 Unfällen und fünf Verletzten zum Jahr 2018 mit 14 Unfälle und sechs Verletzten relativ konstant. Hiervon wurden im Landkreis Reutlingen zwei Unfälle mit einem Verletzten, im Landkreis Esslingen zwölf Unfälle mit drei Verletzten und im Landkreis Tübingen drei Unfälle, mit einem Verletzten registriert. Zudem ereignete sich, wie bereits berichtet, in Reutlingen ein schwerer Verkehrsunfall, nachdem ein unter Drogen- und Alkoholeinwirkung stehender Fahrer vor einer Polizeikontrolle geflüchtet war. Dabei wurden zwei Personen verletzt. (pol)