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30-Jähriger nach versuchter Brandstiftung in Nürtinger Sozialunterkunft in Haft

Die Rufnummer der Feuerwehr - »112«
Die Rufnummer der Feuerwehr - »112« - auf einem Löschfahrzeug. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild
Die Rufnummer der Feuerwehr - »112« - auf einem Löschfahrzeug. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild

NÜRTINGEN. Wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 30-Jährigen, der am Montagabend in einer Nürtinger Sozialunterkunft ein Feuer gelegt haben soll. Der Tatverdächtige konnte kurz darauf vorläufig festgenommen werden.

Gegen 19.45 Uhr bemerkten Bewohner der Unterkunft in der Schlosserstraße, dass im ersten Obergeschoss eine Fußmatte brennt, und verständigten daraufhin die Feuerwehr. Durch die rasche Brandentdeckung konnten die Männer das Feuer selbst löschen und die Matte ins Freie bringen. Die Feuerwehr musste im Anschluss lediglich das Gebäude belüften. Die Bewohner gaben gegenüber der Polizei an, dass ein Besucher das Feuer gelegt haben soll.

Im Rahmen der Fahndung konnte der tatverdächtige, alkoholisierte 30-Jährige auf dem Gelände einer nahegelegenen Tankstelle angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der Festgenommene im Laufe des Dienstags beim Amtsgericht Nürtingen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der polizeibekannte, 30-jährige Syrer wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. (pol)