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07.02.2016

Über die Alb

Lichtmesstagung: »Bauern glauben an die Zukunft«

ST. JOHANN-WÜRTINGEN. ** Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen und des Landesbauernverbands, ist ein Mann deutlicher Worte. Zudem einer, der Zuversicht verbreitet, in einer Zeit, in der manch ein Betriebsleiter um den Fortbestand seines Hofes bangt. »Wir Bauern glauben dennoch an unsere Zukunft. Wir sind geerdet und bodenständig«, schärfte er den Besuchern der Lichtmesstagung des Kreisbauernverbands Reutlingen in einer gut einstündigen Ansprache ein.

Der prominente Redner hatte für eine volle Gemeindehalle gesorgt. Und das, obwohl die Situation auf den Märkten für Milch, Fleisch und Getreide derzeit besorgniserregend ist. Sprich, die Preise für... - mehr...

Lichtmesstagung: Bauer, aber nicht Landwirt

ST. JOHANN-WÜRTINGEN. ** Entgegen den schwierigen Zeiten, in denen sich die Landwirtschaft befindet, sorgte der Landfrauenchor mit seinen Liedern für harmonische Momente während der Lichtmesstagung in der vollen St. Johanner Gemeindehalle. »Ein klasse Anfang« dankte Kreisbauernchef Gebhard Aierstock den Sängerinnen.

Zuhörer. Florian Bauer, seit fast einem Jahr St. Johanner Bürgermeister, begrüßte die Herren Abgeordneten aus Europa, Bundes- und Landesparlament. An die aus St. Johann stammende... - mehr...

Lichtmess-Podium: Von Biberjagd bis Biosphären-Marke

ST. JOHANN. Landwirtschaft ? Wirtschaftsfaktor und Wahlkampfthema: Die vier Bewerber der bisher im Landtag vertretenen Parteien hatten auf der Lichtmesstagung die Chance, bei den Bauern zu punkten. Andreas Glück (FDP), Klaus Käppeler (SPD), Kerstin Lamparter (Grüne) und Karl-Wilhelm Röhm (CDU) stellten sich nicht nur den agrarpolitisch tiefgehenden Fragen von Heiner Krehl, Pressesprecher des Landesbauernverbands, sondern auch denen der Zuhörer.

Keinen Hehl aus seiner Meinung zum Jagdrecht machte Röhm: »Der Biber wird ab der neuen Legislaturperiode geschossen, wenn wir dran sind!« Um die wirtschaftliche Lage der Bauern zu verbessern, müsse... - mehr...

Omas Wollbobbl zaubert Fülle

HOHENSTEIN-EGLINGEN. Mächtig »Holz vor der Hütte« und knappe Tops, Stoff sparende Miniröcke und gekräuselte Strumpfbänder oder hautenge Kleider, die rundherum vielversprechende Einblicke bieten. Dazu blond oder brünett extrem gelockt und natürlich leuchtend rot geschminkte Kussmünder ? die Herren der Schöpfung haben mal wieder nichts unversucht gelassen, um Einlass bei der Eglinger Weiberfasnet zu erhalten. Denn: »Du kommst hier net rein«, wurde an der Kasse signalisiert, wenn sichtbare weibliche Attribute fehlten. Die Veranstaltung im kleinsten Hohensteiner Teilort genießt seit Jahren Kultstatus.

Doch woher stammt eigentlich die Idee, dass Herren Röcke und Kleider tragen, um bei der Weiberfasnet mit von der Partie zu sein?

Hinter die Fassade schauen

Weil Karneval bis 1823 nur den Männern vorbehalten war, schlossen sich ein Jahr später im Bonner Stadtteil Beuel Wäscherinnen zum »Alten Damenkomitee von 1824«... - mehr...

Innere Landschaften werden sichtbar

MÜNSINGEN. Susanne Gayler aus Pfullingen bringt Farbe, Transparenz und Licht auf die Alb mit. Und auffallende Formate sowie eher unübliche Untergründe für ihre Kunstwerke, die von Sonntag an auf drei... - mehr...

Freilaufender Hund bei Polizeieinsatz erschossen

ST. JOHANN. Polizeibeamte sind am frühen Freitagmorgen gezwungen gewesen, in Würtingen einen freilaufenden Hund zu töten. Gegen 6.15 Uhr wählte eine 22-jährige Frau den Polizeinotruf. Verängstigt teilte die Anruferin mit, dass ihr Pflegehund aus dem Halsband geschlüpft sei und unkontrolliert herumrennen würde.

Der Hund verhalte sich sehr aggressiv und die Tierhalterin hatte Angst, dass das Tier jemanden verletzen könnte. Bei dem entlaufenen Hund handelte es sich um eine argentinische Dogge. Eine vor Ort... - mehr...

Der aussichtslose Kampf der Bürgermeister

Schultes, rück den Schlüssel raus! Die Rathäuser auf der Alb sind seit gestern fest in Narrenhand, die Bürgermeister entmachtet. Ab jetzt regiert die Narretei. Vom Posaunenblasen übers Seilhüpfen bis hin zur Folter im Bärenkäfig: Die Zünfte in Engstingen, Sonnenbühl, Hohenstein, Hayingen und Trochtelfingen hatten sich einiges einfallen lassen, das die Vertreibung aus den Rathäusern zu einer amüsanten Angelegenheit machte

Dicke Backen. So viele Geschenke kriegt Bürgermeister Mario Storz sonst wahrscheinlich nicht mal zu Weihnachten: Dafür, dass er den Schlüssel ohne Widerrede rausrückte, wurde er von seinen ** ... - mehr...


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