Leer stehende Häuser: Tübingen will Bußgeld verhängen

TÜBINGEN. Die Stadt Tübingen will künftig gegen den Leerstand von Häusern vorgehen. Der Gemeinderat billigte am Montag eine entsprechende Zweckentfremdungssatzung mit den Stimmen von AL/Grünen, SPD, Linken und weiteren Stadträten.

OB Boris Palmer machte deutlich, dass er nicht an Fälle denkt, in denen jemand eine Einliegerwohnung ungenutzt lässt. Doch nach Informationen der Verwaltung stehen rund 150 Häuser leer. »Das entspricht 400 Wohnungen – das wären so viele, wie in einem Jahr gebaut werden.«

Appelle hätten bisher nichts gefruchtet. Die Stadt hatte sogar angeboten, als Mieterin einzuspringen und notfalls bei Vermietungen »den ganzen Ärger zu übernehmen«. Erster Schritt ist jeweils eine Anhörung. Für Uneinsichtige könnte ein Bußgeld-Bescheid folgen in Höhe der üblichen Mieten. Das Gesetz lässt sogar einen Spielraum bis maximal 50 000 Euro. (-jk)

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