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Klinikärzte und Kommunen einigen sich im Tarifstreit

Patienten der mehr als 500 kommunalen Krankenhäuser in Deutschland müssen vorerst keine weiteren Ärztestreiks befürchten.

Ärztin
In dem Tarifstreit ging es um die Arbeits- und Tarifbedingungen für rund 55.000 Ärzte. Foto: Rolf Vennenbernd/Illustration
In dem Tarifstreit ging es um die Arbeits- und Tarifbedingungen für rund 55.000 Ärzte. Foto: Rolf Vennenbernd/Illustration

BERLIN. In den Tarifverhandlungen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden ist am Mittwochmorgen nach mehr als 24-stündigen Verhandlungen in Berlin eine grundsätzliche Einigung erreicht worden. Das sagte ein Sprecher des Marburger Bundes der Deutschen Presse-Agentur.

Die Mediziner hatten für den Fall eines Scheiterns dieser fünften Verhandlungsrunde mit unbefristeten Streiks gedroht. Zu den Einzelheiten der Einigung konnte der Sprecher noch nichts sagen. Darüber werde noch beraten. Um 12.00 Uhr wollen sich beide Seiten bei einer Pressekonferenz in Berlin zu den Details äußern.

In dem Tarifstreit ging es um die Arbeits- und Tarifbedingungen für rund 55.000 Ärzte. Der Marburger Bund hatte weniger Bereitschaftsdienste, zwei arbeitsfreie Wochenenden im Monat, fünf Prozent mehr Gehalt und eine elektronische Arbeitszeiterfassung in den Kliniken für die Mediziner gefordert. Mit mehreren Warnstreikaktionen hatte die Gewerkschaft in der Vergangenheit Druck gemacht. (dpa)