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Corona-Erkrankung: Baerbock reist zurück nach Berlin

Während ihres Aufenthalts in Pakistan erkrankt Annalena Baerbock an Covid-19. In einer getrennten Kabine kehrt sie in der Regierungsmaschine nach Berlin zurück.

Annalena Baerbock
Annalena Baerbock ist nach dem Abbruch ihrer Auslandsreise zurück in Deutschland (Archivbild). Foto: Bernd von Jutrczenka
Annalena Baerbock ist nach dem Abbruch ihrer Auslandsreise zurück in Deutschland (Archivbild).
Foto: Bernd von Jutrczenka

Außenministerin Annalena Baerbock ist wegen ihrer Corona-Infektion unter Isolationsbedingungen von Pakistan zurück nach Berlin gereist.

Auf dem Flug von der Hauptstadt Islamabad nach Berlin nutzte die Grünen-Politikerin am Mittwoch eine getrennte Kabine (»Private Office«) hinter dem Cockpit der Regierungsmaschine. Dort stand ihr eine separate Toilette und eine Sprechanlage zur Verfügung. Der Kontakt zu den Flugbegleitern und der mitreisenden gut 30-köpfigen Delegation blieb auf ein Minimum beschränkt.

Personenschützer des Bundeskriminalamtes (BKA) hatten Baerbock getrennt von den Mitreisenden vom Hotel zum Airbus A319 der Flugbereitschaft der Luftwaffe gefahren. Die Beamten wollten sie nach Ankunft in Berlin auch nach Hause in ihre Wohnung in Potsdam bringen. Für die Personenschützer, die täglich engen Umgang mit der Ministerin haben, würden eigene Quarantäneregeln gelten, hieß es.

»Deutliche Grippesymptome«

Baerbock hatte nach Angaben aus Delegationskreisen seit Dienstagabend »Deutliche Grippesymptome« entwickelt. Auf dem Flug wurde die 41-Jährige von einer Flugbegleiterin in voller Corona-Schutzbekleidung mit Maske und Brille versorgt. Die Ministerin erhielt demnach eine Mahlzeit, Servicegänge seien auf ein Minimum reduziert worden, hieß es weiter. Weitere Infektionen in ihrer Delegation wurden zunächst nicht bekannt.

Baerbock hatte ihre Reise am Dienstag nach einem Schnell- und einem PCR-Test kurz nach Beginn in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad abbrechen müssen. Ursprünglich wollte sie am Mittwoch nach Griechenland und dann auch noch in die Türkei.

© dpa-infocom, dpa:220608-99-589398/2