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Afrikas Regierungschefs beraten zum Thema Flüchtlinge

Addis Abeba (dpa) - Rund 50 Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) treffen sich heute zu ihrem jährlichen Gipfel. Hauptthemen der zweitägigen Versammlung in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba sind in diesem Jahr Flucht und Migration.

Abdel Fattah al-Sisi
Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi übernimmt turnusmäßig den AU-Vorsitz. Foto: Bernd von Jutrczenka
Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi übernimmt turnusmäßig den AU-Vorsitz. Foto: Bernd von Jutrczenka

Mehr als ein Drittel aller Menschen, die weltweit gewaltsam vertrieben wurden, leben auf dem afrikanischen Kontinent: 6,3 Millionen Flüchtlinge und Asylbewerber sowie 14,5 Millionen Binnenflüchtlinge.

Die der EU-Kommission nachempfundene AU-Kommission soll mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR ein Treffen organisieren, auf dem über die Ursachen gewaltsamer Vertreibung in Afrika beraten wird. UNHCR-Chef Filippo Grandi soll daran teilnehmen. Zu dem AU-Gipfel werden auch UN-Generalsekretär António Guterres und der Microsoft-Gründer Bill Gates erwartet. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini wird am Rande des Gipfels afrikanische Staats- und Regierungschefs treffen.

Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi wird während der Tagung den AU-Vorsitz von Ruandas Staatschef Paul Kagame übernehmen. Auch Reformen der AU stehen auf der Tagesordnung. Viele Entscheidungen der AU werden nicht umgesetzt und der Vereinigung von 55 Staaten fehlen Mittel, Vereinbarungen durchzusetzen.

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