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Leipzig als erster deutscher Flughafen über Vorkrisen-Niveau

Das Flugaufkommen im deutschen Luftraum lag im August bei rund 64 Prozent des Vorkrisen-Niveaus. Nur an einem deutschen Flughafen machte sich die Pandemie kaum noch bemerkbar.

Luftfracht
Ein Frachtflugzeug startet vom Flughafen Leipzig/Halle. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Ein Frachtflugzeug startet vom Flughafen Leipzig/Halle. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

LANGEN/LEIPZIG. Als erster Flughafen in Deutschland hat Leipzig-Halle im August mehr Flüge registriert als vor der Corona-Krise. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) zählte 6693 Flugbewegungen und damit 5 Prozent mehr als im Vergleichsmonat August 2019.

Leipzig-Halle profitierte sowohl von den steigenden Zahlen bei Urlaubsflügen in der Ferienzeit als auch vom weiterhin starken Frachtbetrieb. Das Drehkreuz des Logistikers DHL ist nach Frankfurt der zweitgrößte Frachtflughafen Deutschlands und war während der gesamten Corona-Krise weniger von Flugausfällen betroffen als andere Airports. Frankfurt kam im August mit 28.882 Starts und Landungen auf 62 Prozent des Wertes von vor zwei Jahren.

Insgesamt registrierten die DFS-Lotsen im August 198.460 Flüge nach Instrumentenflugregeln im deutschen Luftraum. Das waren 64 Prozent des Aufkommens aus dem Vorkrisen-Monat August 2019. Der Aufwärtstrend setzte sich damit den sechsten Monat in Folge fort, wie die Flugsicherung am Mittwoch in Langen bei Frankfurt berichtete. Im Juli waren es erst 57 Prozent gewesen. (dpa)