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Erst Schauer und Gewitter - Wochenende dann schöner

Von den britischen Insenseln zieht am Freitag nach Deutschland und bringt Regen. Doch wie sieht es am Samstag und Sonntag aus?

Zierkirschen-Blüte in Magdeburg
Japanische Nelkenkirschen stehen in Magdeburg in voller Blüte. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Japanische Nelkenkirschen stehen in Magdeburg in voller Blüte.
Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Die Menschen in Deutschland müssen sich auf Regen und auch Gewitter einstellen, bevor sich die Lage zum Wochenende bessert. So kommt am Freitag das Tief Vasco von den britischen Inseln zu uns und bringt teils länger anhaltenden Regen - örtlich mit Gewittern und Starkregen, wie der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag in Offenbach mitteilte.

Am Samstag zieht das Tief dann weiter nach Polen. Dahinter breitet sich am Wochenende höherer Luftdruck aus, sodass sich das Wetter wieder beruhigt.

»Das Wochenende bietet also eine gute Gelegenheit für Ausflüge aller Art, zumal der Montag als Maifeiertag das Wochenende noch verlängert«, sagte DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn. »Allerdings fließt dann aus Süden feuchtere Luft ins Land, was zu teils schauerartigen Regenfällen vor allem im Süden und Westen führen kann.«

Die Prognosen im Einzelnen

Am Freitag zeigt sich der Himmel stark bewölkt, wobei sich schauerartiger Regen ostwärts ausweitet. »Über der Mitte geht der Regen ab Freitagmittag zunehmend in Schauer und Gewitter über. Diese können örtlich kräftiger ausfallen und von Starkregen und stürmischen Böen begleitet sein. Auch kleiner Hagel ist möglich«, sagte Kernn. In Ostvorpommern ist es teils noch heiter und bis zum Abend meist trocken. Die Höchstwerte im Nordseeumfeld erreichen kaum 10 Grad, im Westen und Südwesten sind dagegen örtlich um 19 Grad möglich.

Am Samstag fallen am ehesten im Osten und im Bergland noch einzelne Schauer, ansonsten wird der Tag meist trocken. Vor allem im Bereich der Ostsee sowie im Südwesten kann es auch längere sonnige Abschnitte geben. Höchstwerte erreichen im Norden 11 bis 15 Grad - wobei es direkt an den Küsten etwas kühler bleibt. Am Ober- und Hochrhein sind frühlingshafte 21 Grad möglich. Dazu weht ein meist schwacher bis mäßiger Wind aus West bis Nordwest.

Am Sonntag ist es dann vor allem im Nordosten länger sonnig. Ansonsten ziehen neben sonnigen Abschnitten auch lockere Wolkenfelder auf. Am Abend kann es dem DWD zufolge von Südbaden bis zu den Alpen einzelne Schauer und Gewitter geben. Die Temperaturen erreichen 14 Grad im küstennahen Binnenland und bis zu 20 Grad im Süden.

© dpa-infocom, dpa:230427-99-471113/2