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Wann dürfen Ärzte Patienten ablehnen?

Die Suche nach einem Facharzttermin kann nervig sein. »Tut uns leid, wir können keine neuen Patienten mehr aufnehmen«, heißt es beim einen. In anderen Praxen wird ein Nein anders begründet. Doch dürfen sich Ärzte ihre Patienten aussuchen?

Wann ist ein Wartezimmer zu voll? Wenn eine Praxis an ihre Kapazitätsgrenzen stößt, darf ein Arzt neue Patienten ablehnen.   FOT
Wann ist ein Wartezimmer zu voll? Wenn eine Praxis an ihre Kapazitätsgrenzen stößt, darf ein Arzt neue Patienten ablehnen. FOTO: DPA
Wann ist ein Wartezimmer zu voll? Wenn eine Praxis an ihre Kapazitätsgrenzen stößt, darf ein Arzt neue Patienten ablehnen. FOTO: DPA

REUTLINGEN. Wer als gesetzlich Versicherter zum Arzt geht, kann damit rechnen, dort auch behandelt zu werden. »Ein Vertragsarzt darf einen gesetzlich Versicherten grundsätzlich nicht ablehnen, es besteht somit eine Behandlungsverpflichtung«, sagt Oliver Erens von der Landesärztekammer Baden-Württemberg. Dennoch kann es Fälle geben, in denen der Arzt Nein sagen darf – etwa wenn seine Praxis an der Kapazitätsgrenze ist.

Eine einfache Ausrede reicht aber nicht. Denn dann können sich Patienten wehren – zum Beispiel über ihre Krankenkasse oder direkt bei der Kassenärztlichen Vereinigung.

Wie oft es vorkommt, dass Ärzte zu Unrecht Patienten ablehnen und wie man sich wehrt, lesen Sie am Dienstag, 17. April, bei GEA+, im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe des Reutlinger General-Anzeigers. (GEA)

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Schreiben Sie uns!

brigitte.gisel@gea.de