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KSK Reutlingen: Tablets und Instagram statt Panzerglas

Die Reutlinger Kreisparkasse stellt sich den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt und behält zeitlose Werte bei.

Kreissparkasse Reutlingen - Filiale
Die neue Filiale hat weder Bankschalter noch Geldautomat. Foto: PR
Die neue Filiale hat weder Bankschalter noch Geldautomat.
Foto: PR

Eine Sparkassen-Filiale, in der die Berater Denis und Nejla heißen und nicht Herr und Frau Sowieso. In der Musik läuft und mit Tablet beraten wird – ungewöhnlich. Aber »ungewöhnlich« beschreibt die neue Filiale der Kreissparkasse Reutlingen ziemlich treffend, oder auch #überraschendanders. Das ist einer der Hashtags, unter denen das Team der Filiale regelmäßig auf Instagram kommuniziert. Ein weiterer Hashtag: #connect – der Name der Filiale.

Die Filiale leitet Denis Petitjean, sein Ausbildungsende ist nicht einmal zehn Jahre her. Dennoch habe sich der Mikrokosmos Sparkassen-Filiale grundlegend geän­dert, erzählt er: »In meiner Ausbildung habe ich noch hinter Panzerglas durch eine Mini-Öffnung beraten. Überall gab es Papiere und Formulare, wo man auch überall einen Stempel draufdrücken musste. Und Kra­watte war die ganze Zeit Pflicht.«

Der Berater als Finanzcoach

Viele Fragen der Kunden beantwortet das Team in der #connect direkt mit den Tablets. Aber nicht alles funk­tioniere rein online. »Wenn es um eine Immobilienfinanzierung geht, um die Frage nach der richtigen Versicherung oder um die Alters­vorsorge, da will auch ich als Digi­tal Native meinen persönlichen Ansprechpartner – und mit dem auch an einem Tisch sitzen«, sagt Denis Petitjean. »Was früher ein klassischer Bankberater war, entwickelt sich mehr und mehr zu einer Art Finanzcoach.« Dafür brauche es neben Fachwissen auch Einfühlungsvermögen und den Blick fürs große Ganze.

Die Auszubildenden lernen das in allen 42 Filialen von Anfang an. Als einer der größten kaufmännischen Aus­bildungsbetriebe der Region bietet die Kreissparkasse Reutlingen einen fundierten und strukturierten Einstieg ins Berufsleben. Bei den jungen Bewerbern punktet das Unternehmen dabei nicht nur mit Sicherheit und Regionalität. Die Auszubildenden bekommen umfassende Einblicke in verschiedene Bereiche und dadurch vielfältige Perspektiven sowie Aufstiegschancen für ihre Zukunft. Nach der Ausbildung ist mit der persönlichen Entwicklung nicht Schluss, denn Weiterbildung wird bei der Sparkasse großgeschrieben.

Den hohen Stellenwert der Entwicklung und Zufriedenheit der Mitarbeiter spürt auch Nicole Westhauser. Die ausgebildete Redakteurin kam 2018 in die Abteilung Unternehmenskommunikation. »Wir ziehen hier alle an einem Strang«, sagt sie, »alle begegnen sich auf Augenhöhe – vom Azubi bis zum Vorstand.« Das wertschätzende Miteinander ist für sie einer der großen Punkte, die für die Sparkasse als Arbeitgeber sprechen. Führung sieht das Unternehmen sowohl erfolgs-, als auch menschenorientiert. Das zeigt sich auch in der Arbeitsweise. »Meinen Bereich bearbeite ich eigenständig, ich muss nicht dauernd Freigaben für jede Kleinigkeit einholen«, sagt Westhauser. »Dass mir gleich von Anfang an so viel Vertrauen entgegengebracht wurde, finde ich schon außergewöhnlich.«

Grundlage dafür ist das Selbstverständnis der Sparkasse: Da ihr Träger der Landkreis ist, stehen – anders als bei Banken in privater Hand – die Menschen der Region im Mittelpunkt. Das zeigt sich zum einen aus Arbeitgebersicht: Das Unternehmen sieht sich als die Summe seiner Mitarbeiter und ihrer Kompetenzen. Zum anderen ergibt sich daraus ein öffentlicher Auftrag: Die Kreissparkasse Reutlingen unterstützt rund 600 gemeinnützige Initiativen und Vereine, engagiert sich mit drei eigenen Stiftungen und betreibt die Online-Spendenplattform www.gut-fuer-neckaralb.de, auf der gemeinwohlorientierte Projekte kostenlos Spenden sammeln. Und für den Kunden bedeutet das eine verständliche und faire Beratung sowie wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Sicherheit.

Digitalisierung und Modernisierung

Den Wandel des Unternehmens sieht Nicole Westhauser als weiteren Pluspunkt – Petitjeans Panzerglas- und Krawatten-Sparkasse kennt sie nur aus Kundensicht. »Das Vorurteil, dass Sparkassen der Zeit hinterherhinken, hat sich für mich gar nicht bestätigt«, sagt sie. »Wir haben so viele Projekte, bei denen es beispielsweise um Digitalisierung geht und bei denen Kreativität gefragt ist. Das zu gestalten, macht großen Spaß.« So entwickelt sich jeder einzelne Mitarbeiter und damit die Kreissparkasse Reutlingen als Ganzes ständig weiter. Und die Motivation, die Nicole Westhauser, Denis Petitjean und ihre Kolleginnen und Kollegen daraus ziehen, kommt letztendlich den Kunden zugute.

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