Logo
Aktuell Handball

Wie die »TusSies« ins Pokal-Halbfinale kamen

Die TuS Metzingen hatte von den vier Bundesligisten, die in die Pokal-Endrunde vorstießen, das schwerste Programm.

In jedem Pokalspiel sehr torgefährlich: Marlene Zapf.
In jedem Pokalspiel sehr torgefährlich: Marlene Zapf. Foto: Markus Niethammer
In jedem Pokalspiel sehr torgefährlich: Marlene Zapf.
Foto: Markus Niethammer

METZINGEN. Musste die Mannschaft aus dem Ermstal doch in allen drei Runden – zum Auftakt hatten die Erstligisten ein Freilos – gegen Bundesligisten antreten.

Zunächst legte das Team eine Torgala der besonderen Art hin. Bei der Neckarsulmer Sportunion fegten die Pink Ladies die Gastgeberinnen mit 45:25 aus der Halle. Marlene Zapf (10), Anna Loerper (9/8) und Julia Behnke (6) waren die erfolgreichsten Werferinnen.

Im Achtelfinale kam es zur Neuauflage des Vorjahres-Endspiels. Bei Titelverteidiger Buxtehuder SV triumphierten die »TusSies« mit 26:25. Erneut war Rechtsaußen Marlene Zapf (6) am torgefährlichsten. Schließlich nahm die TuS auch die Derby-Hürde beim TV Nellingen mit 23:22. Diesmal traf Loerper (7/5) am häufigsten.

Metzingens Halbfinal-Gegner SG BBM Bietigheim schaltete den Regionalligisten Solingen Gräfrath (41:16) sowie die Bundesligisten BVB Dortmund (29:25) und Thüringer HC (31:26), der inzwischen als neuer deutscher Meister feststeht, aus. Einen schweren Weg ins Finalturnier hatte auch die HSG Bad Wildungen, die nach dem Drittligisten Henstedt-Ulzburg (36:26) die Erstligisten FA Göppingen (25:20) und Bayer Leverkusen (21:19) aus dem Rennen warf.

Dagegen hatte es der VfL Oldenburg um einiges leichter. Die Nordlichter setzten sich gegen Drittligist Leipzig (35:22) sowie die Zweitligisten Badenstedt (41:27) und Rosengarten (30:24) durch. (GEA)