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Packendes Spiel: TSG Eningen glückt die Revanche

Die Frauen der TSG Reutlingen verpassen dagegen den Punktgewinn

Volleyball-Spieler versuchen einen Ball zu blocken
Riesenjubel beim Volleyball-Oberligisten TSV Eningen. In einem packenden Spiel gewannen die Arbachtäler mit 3:1 bei der SG Volley Neckar/Teck. Foto: Marcus Brandt/Archiv
Riesenjubel beim Volleyball-Oberligisten TSV Eningen. In einem packenden Spiel gewannen die Arbachtäler mit 3:1 bei der SG Volley Neckar/Teck.
Foto: Marcus Brandt/Archiv

REUTLINGEN. Riesenjubel beim Volleyball-Oberligisten TSV Eningen. In einem packenden Spiel gewannen die Arbachtäler mit 3:1 bei der SG Volley Neckar/Teck und nahmen damit Revanche für die 0:3-Schlappe aus dem Hinspiel. Den Verlust des ersten Satzes machte das Eninger Team schnell wett und bog dann dank einer stabilen Annahme auf die Siegerstraße ein. Anders als im Hinspiel ist die TSV-Abwehr mit den Aufschlägen des Gegners besser zurechtgekommen. »Somit hatte Marco Späth mehr Variationen im Zuspiel. Außerdem haben Matthias Anft und Daniel Wödl im Angriff ihr Herz in die Hand genommen und wichtige Punkte erzielt«, freute sich Trainer Jonathan Schopp. Trotz des Ausfalls seines Punktegaranten Markus Schwille hielt sein Team dem Druck der Gastgeber, die immer wieder nahe dran waren, noch die Wende zu schaffen, stand. Neuzugang Felix Freitag war maßgeblich am Sieg beteiligt. Durch den Erfolg hat der TSV nun vier Punkte Abstand zu den Abstiegsrängen und blickt optimistisch auf das Derby nächste Woche gegen Tübingen.

Die Oberliga-Frauen der TSG Reutlingen verloren 1:3 beim TSV Stuttgart II und verlieren langsam das gesicherte Mittelfeld aus den Augen. Reutlingens Trainer Jan Grauel konnte aufgrund kranker Spielerinnen unter der Woche nicht wie gewohnt die Abläufe festigen, was sich im ersten Satz gegen Stuttgart bemerkbar machte. Zudem fiel Angreiferin Eva Woköck, die zuletzt stark auftrumpfte, wegen einer Schulterverletzung aus. Im zweiten Satz kam dann mehr Ordnung ins Spiel der TSG, sodass der Lohn der Ausgleich war. Kapitänin Doro Hunstein und Co. konnten das Niveau dann aber nicht halten. Sie wollen aber nicht klein beigeben und starteten mit veränderter Aufstellung und guter Moral in Durchgang vier. Doch ein gefühlvoller Lob des Gegners beendete schließlich ein Spiel, in dem die TSG auf Augenhöhe war, aber wieder einmal mit leeren Händen dastand. (rp)