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Tübingen nimmt nicht am Lizenzierungsverfahren teil

21 Clubs haben ihre Lizenzunterlagen für die Saison 2018/19 in der Basketball-Bundesliga eingereicht. Der bereits seit 7. April feststehende Absteiger Walter Tigers Tübingen hat keinen Lizenzantrag gestellt. Das Management um Geschäftsführer Robert Wintermantel hat darauf verzichtet.

Robert Wintermantel
Robert Wintermantel hat keinen Lizenzantrag für die Bundesliga gestellt. Foto: Eibner
Robert Wintermantel hat keinen Lizenzantrag für die Bundesliga gestellt.
Foto: Eibner

Die Tigers werden hingegen die Lizenzunterlagen für die kommende Runde in der 2. Liga - Pro A in den kommenden Tagen einreichen. Der Club plant mit einem Etat von knapp zwei Millionen Euro den direkten Wiederaufstieg. Ob die Walter AG in der neuen Spielzeit noch Hauptsponsor des aktuell mit nur einem Sieg abgeschlagenen Schlusslichts ist, steht in den Sternen. Das Tübinger Unternehmen wollte sich zuletzt nicht über sein in der Zukunft geplantes finanzielles Engagement äußern.

Zum Stichtag 16. April 2018 (18.00 Uhr) haben sich neben den anderen 17 Erstligisten auch vier Clubs aus der ProA für eine Erstliga-Lizenz beworben: Hierbei handelt es sich um die Vereine RASTA Vechta, Crailsheim Merlins, RÖMERSTROM Gladiators Trier und PS Karlsruhe LIONS.Der Lizenzligaausschuss unter dem Vorsitz von Dr. Thomas Braumann tritt am Donnerstag, den 3. Mai 2018, in Frankfurt zusammen und entscheidet ab 12.30 Uhr über die Lizenzerteilung.

Zuvor wird der Gutachterausschuss unter dem Vorsitz von Peter Behrbohm die wirtschaftlichen Voraussetzungen prüfen; der BBL obliegt es, die sonstigen Rahmenbedingungen (unter anderem Hallensituation, Situation im Nachwuchsbereich) zu analysieren und zu begutachten. Die Walter Tigers hatte die Lizenzierung zuletzt sogar ohne Auflagen bestanden, nachdem der Verein seit einem Jahr schuldenfrei ist. (GEA)