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Am Ende fehlen den Walter Tigers Tübingen die Kräfte

Die Tübinger Bundesliga-Basketballer haben das vermeintlich vorerst letzte Derby bei ratiopharm Ulm mit 82:95 (43:51) verloren.

Walter Tigers Tübingen Reggie Upshaw
Reggie Upshaw Walter Tigers Tübingen. Foto: Eibner
Reggie Upshaw Walter Tigers Tübingen.
Foto: Eibner

ULM. Mit nur acht eingesetzten Spielern - Ryan Brooks hatte Anfang der Woche um seine Vertragsauflösung gebeten, der die Tigers-Verantwortlichen entsprachen - kämpften die Gäste vor 6 200 Zuschauern in der ausverkauften Ratiopharm-Arena aufopferungsvoll. Bis zur Mitte des dritten Viertels (62:57/25.) konnten die Mannen von Cheftrainer Mathias Fischer das Spiel ausgeglichen gestalten, lagen sogar einige Male in Führung. Dann konnte der Lokalrivale vor allem immer wieder die Tatsache nutzen, dass die Tübinger erneut ohne gelernten Center antreten mussten.

Nach dem 90:68 (35.) bewiesen die Mannen um Kapitän Jared Jordan nochmals Charakter und verkürzten mit letzten Kräften den Spielstand nochmals, sodass am Ende eine durchaus erträgliche Niederlage zu Buche stand. Reggie Upshaw lieferte wie im Hinspiel eine fabelhafte Leistung ab, kam auf 19 Punkte sowie 13 Rebounds und war damit effektivster Spieler der Partie.

»Meine Mannschaft hat alles gegeben und toll gekämpft. Die Spieler können trotz der Niederlage guten Gewissens in den Spiegel schauen«, lobte Fischer den Auftritt seiner Korbjäger. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Mannschaft den Klassenerhalt doch noch schafft, ist für das abgeschlagene Schlusslicht durch die 24. Niederlage im 25. Spiel aber noch geringer geworden. (GEA)