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VfL Pfullingen trainiert normal weiter

Neuer Modus für die 3. Handball-Liga?

Ein Ball in der Hand eines Spielers
Ein Ball in der Hand eines Spielers. Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild
Ein Ball in der Hand eines Spielers. Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild

PFULLINGEN. »Mir wäre es am liebsten, wir könnten nach drei Siegen in Folge direkt weiterspielen«, sagt Pfullingens Trainer Daniel Brack. Dieser Wunsch geht nicht in Erfüllung. Die 3. Liga der Handballer setzt den Spielbetrieb ab dem heutigen Montag bis einschließlich 15. November wegen der verschärften Corona-Bestimmungen für den Sport aus. Die VfL-Begegnungen am 6. November gegen Heilbronn-Horkheim, am 8. November in Bayreuth und am 14. November gegen Großsachsen wurden abgesetzt.

Wie Brack und Pfullingens Abteilungsleiter Armin Geffke am Sonntag auf Anfrage mitteilten, werden die Mannen um Kapitän Lukas List normal weitertrainieren, um möglicherweise am 21. November in der Kurt-App-Halle gegen den HC Oppenweiler/Backnang wieder auflaufen zu können. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) stuft die 3. Liga als »Profisport« ein. »Mit Hochdruck arbeiten wir daran, auch auf politischer Ebene diese drängende Frage zu klären«, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes.

Ob die Saison 2020/21 der 3. Liga Süd mit 34 Spieltagen bis zum 29. Mai nächsten Jahres wie geplant durchgezogen werden kann, bleibt abzuwarten. »Ich glaube nicht, dass wir die Runde regulär zu Ende spielen«, sagt Geffke. Die Tabelle ist bereits jetzt extrem verzerrt. Der VfL und drei weitere Teams haben fünf Begegnungen absolviert, Horkheim erst zwei. Alternative Modelle – beispielsweise eine Aufteilung der 18 Mannschaften – werden bereits diskutiert. (kre)