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Pfullinger mit fünf Auswärtsspielen in Serie

Nach dem knappen Heimsieg im Derby gegen den HBW Balingen-Weilstetten II muss sich der VfL Pfullingen für längere Zeit von der Kurt-App-Halle verabschieden. Die Drittliga-Handballer bestreiten nun sage und schreibe fünf Auswärtsspiele in Folge an. Den Auftakt dieser Serie macht das Gastspiel beim TSB Heilbronn-Horkheim am Samstag um 20 Uhr.

Der ehemalige Neuhäuser Bundesliga-Spieler Andreas Schröder empfängt am Samstag mit dem TSB Heilbronn-Horkheim den VfL Pfullinge
Der ehemalige Neuhäuser Bundesliga-Spieler Andreas Schröder empfängt am Samstag mit dem TSB Heilbronn-Horkheim den VfL Pfullingen. Foto: Eibner-Pressefoto / Jan Strohdiek
Der ehemalige Neuhäuser Bundesliga-Spieler Andreas Schröder empfängt am Samstag mit dem TSB Heilbronn-Horkheim den VfL Pfullingen.
Foto: Eibner-Pressefoto / Jan Strohdiek

PFULLINGEN. Horkheim ist ähnlich gut wie der VfL in die neue Saison gestartet. Während die Schützlinge von Coach Fabian Gerstlauer bisher nur einen einzigen Punkt abgeben mussten und mit 7:1 Punkten aktuell auf dem vierten Tabellenplatz steht, sind die kommenden Gastgeber mit 6:2 Zählern Sechster. Nur gegen die Wölfe Würzburg musste sich die Mannschaft von Trainer Oliver Hess bisher geschlagen geben – obwohl die »Hunters« bereits mit sieben Toren geführt hatten.

Mit Louis Mönch hat der TSB vor der Saison seinen prägenden Leistungsträger der vergangenen Jahre an die österreichische Bundesliga verloren. Im Gegenzug konnte der Verein aus dem südlichsten Heilbronner Stadtteil jedoch mit Andreas Schröder einen bundesligaerfahrenen Rückraumspieler verpflichten, den viele Handballfans in der Region noch aus seiner Zeit beim TV Neuhausen kennen, mit dem er 2012 in die Bundesliga aufstieg. »Schröder übernimmt in Horkheim eine zentrale Rolle in der Abwehr und führt die Mannschaft auch auf dem Feld als Leader an«, hat VfL-Coach Gerstlauer beobachtet.

»Wir dürfen uns keine einfachen Ballverluste erlauben«

Der Abgang von Mönch hat den Spielstil der Horkheimer derweil verändert: »Horkheim kommt nun stärker über das Kollektiv, wirkt in ihren Angriffen flüssiger«, ergab Gerstlauers Studium des Gegner, nennt zugleich aber eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Abschneiden seiner Mannschaft: »Da müssen wir in der Abwehr von Beginn an konsequent dagegenhalten.« Gegen die kompakte 6:0-Deckung des TSB fordert der Pfullinger Trainer von seinem Team Geduld und ein hohes Maß an Ballsicherheit: »Wir dürfen uns keine einfachen Ballverluste erlauben, sonst laufen wir direkt in gefährliche Gegenstöße. Mit Yannik Starz haben sie da einen exzellenten Spieler, dazu bringen sie über die rechte Seite enorm viel Tempo.«

Mit Blick auf den Kader gibt es bei den Echaztälern im Rückraum derzeit zwei Fragezeichen: Conrad Schmitt hat sich im Training verletzt, sein Einsatz ist äußerst fraglich. Auch Tim Hafner plagt sich mit Blessuren und könnte ausfallen. Abgesehen vom langzeitverletzten Lasse Schiemann stehen jedoch alle weiteren Spieler zur Verfügung. Nach dem starken Saisonauftakt fährt der VfL nun auch mit Selbstbewusstsein nach Horkheim und möchte erfolgreich in die Auswärtsserie starten. (GEA)