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VfB Stuttgart fühlt sich benachteiligt: »Keine Stringenz«

Sven Mislintat
Sven Mislintat geht nach einem Interview durch das Stadion. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild
Sven Mislintat geht nach einem Interview durch das Stadion. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

STUTTGART. Sportdirektor Sven Mislintat hat erneut den Umgang der Fußball-Schiedsrichter mit dem VfB Stuttgart scharf kritisiert. Im Moment fühle es sich für den Bundesligisten so an, »dass wir krass benachteiligt worden sind im Verlaufe der letzten Wochen«, sagte Mislintat einen Tag nach dem 2:5 (0:2) bei Bayer Leverkusen am Samstag. »Der Ball muss auf dem Punkt liegen für einen Elfmeter zum möglichen 2:2. Dann haben wir ein ganz anderes Spiel.«

Kurz vor dem Leverkusener 3:1 durch Leon Bailey (56. Minute) hatte VfB-Doppeltoschütze Sasa Kalajdzic (50., 77.) dem Bayer-Verteidiger Timothy Fosuh-Mensa im Strafraum klar an die Hand geschossen. Schiedsrichter Sven Jablonski ließ jedoch weiterspielen und schaute sich die Szene danach auch nicht mehr an. Mislintat sah darin eine »krasse Fehlentscheidung« und sprach von einem klaren Handelfmeter. Es wäre »durchaus möglich gewesen, an den Rand zu gehen und sich die Szene anzuschauen«.

Schon bei den Bundesliga-Niederlagen gegen den FC Bayern und den VfL Wolfsburg sowie am Mittwoch beim Aus im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach sei der VfB nicht objektiv behandelt worden, meinte Mislintat. Gerade bei Schiedsrichterentscheidungen zu möglichen Handspielen im Strafraum gebe es häufig »keine Stringenz«. Klarste Definitionen zu Regelverstößen würden von den Schiedsrichtern nicht eingehalten. (dpa)