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SSV gegen Kickers - Platz eins lockt

Oberliga-Schlager auf der Waldau: Die Stuttgarter Kickers erwarten den SSV. Reutlingens Trainer Teodor Rus: Wir haben bislang eine fantastische Saison gespielt

Noch einmal in die Hände klatschen: SSV-Trainer Teodor Rus.  FOTO: EIBNER
Noch einmal in die Hände klatschen: SSV-Trainer Teodor Rus. FOTO: EIBNER
Noch einmal in die Hände klatschen: SSV-Trainer Teodor Rus. FOTO: EIBNER

REUTLINGEN. Was er sich mit seinem Team für die beiden letzten Spiele im Jahr 2018 vornehme, wurde Teodor Rus vor zwei Wochen nach dem 1:1-Unentschieden gegen den 1. CfR Pforzheim gefragt. »Wir wollen in Ilshofen und bei den Kickers sechs Punkte holen, dann ist Ruhe im Karton«, sagte der SSV-Trainer. Teil eins dieses Vorhabens wurde erfüllt. Die Rus-Schützlinge gewannen beim TSV Ilshofen mit 2:1. Nun geht’s am Sonntag (14 Uhr) zu den Stuttgarter Kickers. »Wir freuen uns alle auf das Spiel. Wir haben bislang eine fantastische Saison gespielt – und nun geht es für uns um die Tabellenführung.« Mit einem Sieg würde der SSV mit dann 38 Punkten an Spitzenreiter SGV Freiberg (37) vorbeiziehen.

Auffallend bei den Reutlingern: Sie haben in dieser Spielzeit schon mehrmals Rückstände umgebogen. »Das zeigt mir, dass meine Mannschaft fit ist«, stellte Rus fest. »Das Team hat eine tolle Moral und fightet immer bis zur letzten Minute.« Diesen Kampfgeist will der SSV auch im Gazi-Stadion in die Waagschale werfen. Die Kickers haben mit Mijo Tunjic einen Goalgetter in ihren Reihen, der bereits zwölf Tore auf seinem Konto hat, haben mit Ndriqim Halili und As Ibrahima Diakite versierte Offensivspieler, mit Lukas Kling und Patrick Auracher zwei erfahrene Akteure im defensiven Mittelfeld und eine stabile Hintermannschaft. »Bei Standards sind sie gefährlich«, weiß Rus. Beim SSV hat sich Kapitän Pierre Eiberger diese Woche im Training gesund zurückgemeldet. Janick Schramm, Luca Wöhrle, Jonas Vogler und Deniz Bulut waren krank, Onesi Kuengienda hat Probleme mit dem Sprunggelenk. Dennoch hält Rus an seinem Ziel fest: Sechs Punkte aus den beiden letzten Spielen in diesem Jahr. »Dann ist Ruhe im Karton.« (GEA)