PFULLINGEN. Die Verantwortlichen des Handball-Drittligisten VfL Pfullingen sind schon immer fixe Burschen gewesen. Wie bereits in den vergangenen Jahren vermelden die Pfullinger schon im November ihre ersten Vertragsverlängerungen. Dass Trainer Fabian Gerstlauer weitermacht, wurde bereits vor zwei Wochen verkündet. Nun teilte der Verein mit, dass Kapitän Lukas List, Abwehrchef Paul Prinz und Rechtsaußen Julius Schmidt ihre Verträge frühzeitig verlängert haben.
»Wir freuen uns, dass wir bereits zu einem so frühen Zeitpunkt die ersten Vertragsverlängerungen bekannt geben können«, erklärt Simon Tölke, der Sportliche Leiter des VfL.
»Wir sind extrem froh, dass Lukas List seinen Vertrag verlängert hat. In dieser Saison zeigt sich erneut nicht nur sein emotionaler und persönlicher Wert als Kapitän, sondern auch seine sportliche Bedeutung«, erklärt Tölke. Besonders hebt er die Flexibilität des Rückraumspielers hervor, der neben starker Abwehrarbeit immer wieder offensiv Akzente setzen und als Spielmacher überzeugen konnte. »Diese Saison bestätigt einmal mehr, welche Bedeutung Lukas für den VfL hat. Wir sind sehr glücklich, dass unser Kapitän an Bord bleibt.«
Als Spielmacher gefordert
Der 30 Jahre alte List, der im Angriff normalerweise als Rechtshänder auf der halbrechten Rückraumseite agiert, musste in dieser Saison wegen der verletzungsbedingten Ausfälle von Lasse Schiemann und Conrad Schmitt häufig als Spielmacher auf der Mitte-Position aushelfen. In elf Begegnungen erzielte List 22 Tore.
Auch Abwehrchef Paul Prinz bleibt Teil des Teams. »Paul ist wie Lukas ein Pfullinger Junge, der sich zu einem absoluten Spitzenspieler in der 3. Liga entwickelt hat. Er ist ein zentraler Baustein unserer Verteidigung und zeigt auch im Angriff regelmäßig seine Klasse. Paul ist ein echter Leistungsträger unserer ersten Mannschaft«, betont Tölke. Der 26 Jahre alte Prinz kam in dieser Spielzeit in allen zwölf Partien zum Einsatz und trug sich 25 Mal in die Torschützenliste ein.
Als dritter Spieler hat Rechtsaußen Julius Schmidt, ebenfalls ein Eigengewächs des Vereins, seine Zukunft beim VfL bestätigt. »Julius bringt trotz seines jungen Alters bereits enorme Qualität, Geschwindigkeit und Athletik mit und besitzt großes Entwicklungspotenzial. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen«, sagt Tölke. Der 22 Jahre alte Schmidt musste in den vergangenen Wochen auf der rechten Außenbahn zumeist durchspielen, da Axel Goller verletzt fehlte. Für Schmidt stehen 14 Treffer in zwölf Begegnungen zu Buche. (lw/kre)

