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Der SV Walddorf ist wieder in der Erfolgsspur

TSV Eningen II gelingt beim FC Reutlingen ein 13:1-Kantersieg. Optimismus beim Anadolu SV.

Kai Petruv (links), der den SV Walddorf beim 6:0 in Rübgarten mit 1:0 in Führung bringt, im Zweikampf mit Tobias Seiser vom SSV
Kai Petruv (links), der den SV Walddorf beim 6:0 in Rübgarten mit 1:0 in Führung bringt, im Zweikampf mit Tobias Seiser vom SSV Rübgarten. FOTO: TBAUR/EIBNER
Kai Petruv (links), der den SV Walddorf beim 6:0 in Rübgarten mit 1:0 in Führung bringt, im Zweikampf mit Tobias Seiser vom SSV Rübgarten. FOTO: TBAUR/EIBNER

REUTLINGEN. Im Derby in der Reutlinger Kreisliga A wurde der Aufstiegsaspirant SV Walddorf beim SSV Rübgarten seiner Favoritenrolle gerecht und gewann souverän mit 6:0 (2:0). In einer ausgeglichenen ersten Hälfte durch Kai Petruv in Führung. Marcus Becker erhöhte auf 2:0. In der zweiten Halbzeit erhöhte der SV Walddorf den Druck. Dieser hohe Auswärtssieg könnte für die Walddorfer noch wichtig werden im Saisonendspurt. »Für uns ist derzeit jedes Tor wichtig«, erklärte Trainer Benjamin Link. Walddorf, das sich von der 1:3-Niederlage am Mittwoch beim SV Rommelsbach gut erholt zeigte, hat ebenso wie der Anadolu SV Reutlingen 71 Punkte, wobei Walddorf die deutlich bessere Tordifferenz hat und vom abgebrochenen Spiel gegen CP Reutlingen noch drei Punkte erhalten wird.

Anadolu entschied das Spitzenspiel beim Tabellendritten SV Degerschlacht mit 1:0 (1:0) zu seinen Gunsten. In einem fairen Spiel war der Anadolu SV die spielbestimmende Mannschaft und belohnte sich in der 30. Minute mit dem Tor von Muhammed Dirican. Danach spielte sich Anadolu immer wieder schöne Situationen heraus, doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Anadolu-Abteilungsleiter Murat Aday präsentiert sich vor den letzten vier Spielen seiner Elf gelassen: »Ich bin überzeugt davon, dass wir unsere Chancen in den kommenden Wochen bekommen und diese dann auch nutzen werden.«

Im Abstiegskampf – bis zu fünf Absteiger sind möglich – gelang dem SV Gniebel ein überraschender 4:3 (3:1)-Erfolg gegen den ersatzgeschwächten TSV Betzingen. Gniebel erwischte einen Sahnestart und ging in der sechsten Minute durch Julian Unger mit 1:0 in Führung. Kurz darauf war es wieder Unger, der auf 2:0 erhöhte. Schließlich krönten die Hausherren ihre herausragende Anfangsphase mit dem Treffer zum 3:0, für den Tom Schwaibold verantwortlich zeichnete. Schließlich verkürzte Liridon Preniqi für Betzingen bis zur Pause auf 1:3. In einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit machte es der SV Gniebel durch Unkonzentriertheiten nochmal spannend, konnte jedoch den knappen Sieg über die Zeit retten. »Unsere Mannschaft hat überragend ins Spiel gefunden, jedoch in der zweiten Halbzeit das Spiel noch unnötig spannend gemacht. In der Summe geht der Sieg aber in Ordnung«, urteilte Abteilungsleiter Markus Kern.

Der ebenfalls in den Abstiegskampf verwickelte TSV Eningen II verbuchte einen 13:1-Kantersieg beim FC Reutlingen. Mit einer starken und konzentrierten Teamleistung über 90 Minuten konnten die Eninger ihr Torverhältnis kräftig verbessern. Bei den Eningern imponierte Verteidiger Noah Funk mit drei Toren.

Doppelschlag von Rohloff

Die SGM Dettingen/Glems II und der TSV Lustnau II trennten sich 1:1 (1:0). Dettingen/Glems II ging durch Ali Blakaj in Führung, doch Tim Krey machte die Sieghoffnungen des Tabellen-15. zunichte. Der TSV Oferdingen verlor gegen den TV Unterhausen 0:2 (0:1). Thomas Szymanski erzielte beide Tore. Mit diesem Erfolg hat der TVU die Abstiegsplätze verlassen. Der TSV Sondelfingen bezwang den SV Rommelsbach, der unter der Woche den SV Walddorf überraschend besiegt hatte, mit 3:1 (1:1). Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. In der zweiten Hälfte drückte der Sondelfinger Sebastian Rohloff mit zwei Toren dem Spiel seinen Stempel auf. »Unser großes Ziel ist Platz vier«, hatte Rommelsbachs Trainer Peter Meinhardt nach dem Coup gegen Walddorf formuliert. Nun hat der Fünfte Rommelsbach vier Punkte Rückstand auf den Vierten Sondelfingen. (GEA)