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Amann dementiert: Ultras wollen nicht die SSV-Führung übernehmen

Frische Gesichter sollen her. »Wir müssen Vertrauen gewinnen. Das geht nur mit neuen Leuten«, sagt Dr. Karsten Amann, der Gesamtvereins-Präsident des SSV Reutlingen.

Strebt einen Neuanfang an, um Vertrauen zu gewinnen: SSV-Gesamtvereins-Präsident Dr. Karsten Amann.   FOTO: BAUR
Strebt einen Neuanfang an, um Vertrauen zu gewinnen: SSV-Gesamtvereins-Präsident Dr. Karsten Amann. FOTO: BAUR
Strebt einen Neuanfang an, um Vertrauen zu gewinnen: SSV-Gesamtvereins-Präsident Dr. Karsten Amann. FOTO: BAUR

REUTLINGEN. Der SSV Reutlingen 1905 Fußball hat für den 17. März eine Mitgliederversammlung anberaumt. Normalerweise wäre die nächste Zusammenkunft erst im Sommer gewesen. Dabei soll das Vorstands- und Aufsichtsratsgremium neu gewählt werden. »Wir brauchen einen Neustart mit neuen Leuten«, betont Amann. Er sei »guter Dinge, dass wir ein gutes Führungsteam formen können, das langfristig arbeiten wird«.

Bis Anfang März soll Klarheit herrschen, welche Personen sich zur Wahl stellen. Zuletzt haben die Vorgänge rund um einen Spielerstreik den Ruf des Vereins beschädigt. Dabei wurden Zusagen von Vorstandsmitgliedern in Bezug auf Beiträge an die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) nicht eingehalten. »Die VBG-Vorgänge haben viel Vertrauen gekostet«, hat Amann feststellen müssen.

In einigen Medien war zu lesen, dass die Ultras die SSV-Führung übernehmen würden. Das sei definitiv nicht der Fall, erklärt Amann. Durchgesickert ist, dass es eine Unterstützer-Gruppe gibt, die bereits seit Oktober vergangenen Jahres im Hintergrund arbeitet. Diese Gruppe möchte helfen, den Verein strukturell gut aufzustellen. Aber: Von dieser Gruppe sei offenbar niemand bereit, einen Vorstandsposten zu übernehmen. (GEA)